Archiv für die Kategorie „Gizm{e}os“

r.i.p. analog und isdn

Modem
Oben: sehr alt und trotzdem ein 1970er-Jahre-Modem, CC0 Wolfgang Stief

Früher, also vor dem Krieg, brauchte man noch diverse h4x0r-Skills, um ins Internet kommen zu können.

Ich erinnere mich an Ende der 90er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts, als ich ein altes Modem aus dem Wohnzimmerschrank meines Vaters stibitzte, um über ein Programm namens „Smartsurfer“ meinen 133MHz-Schrott-PC online zu bringen. Ohne mich wäre meine ganze Familie nie online gewesen. O.O

Schluss! Aus! Vorbei!

Die Telekom setzt alte Analog- und ISDN-Anschlüsse schachmatt, bei mir kamen sie diese Woche vorbei:

„Was bedeutet „Netzumschaltung“?

Die Telekom will bis 2018 alle Festnetzanschlüsse der Kunden auf die IP-basierte Technik (BNG) umschalten. Die alte Technik, analog und ISDN, wird es weitestgehend nicht mehr geben. Sie wird nach und nach abgeschaltet. Damit ihr nicht unvorbereitet seid und plötzlich ohne Internet und Telefon da steht, informieren wir euch rechtzeitig über den Termin der Netzumschaltung auf BNG.

Bei dieser Umschaltung ändert sich für euch nichts. Es findet nur eine kurze Unterbrechung statt.“

Wann man selbst betroffen ist, kann man hier herausfinden: https://netzumschaltung.telekom-dienste.de/. Kundennummer, Vorwahl und Rufnummer werden für diesen tollen Dienst dringendst benötigt. Im Schreiben selbst steht nämlich gar nichts zu den Hintergründen des Ausfalls, darf der Kunde selbst googlen. Geil!

Die Unterbrechung dauert tatsächlich nur ca. 10 Minuten. Immerhin.

Joa. Das war’s. Nichts mehr mit abgespacten Modem-Einwahl-Sounds. Für immer.

R.I.P. Analog und ISDN!

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antike zeiten

Es gibt so Momente, da verliert mensch den Glauben an die Menschheit.

Die Zündung der Atombombe zum Beispiel.
Katholiken.
Oder Onlineumfragen der EU bezüglich der Abschaffung der Zeitumstellung.

Watch in the Hiroshima Peace Memorial Museum

Eigentlich wirklich ein massiver Fortschritt! Endlich darf sich ein Bürger der EU mal zu einem wichtigen Lebensthema äußern! Das sind ja fast schon Zustände wie in der Schweiz! Was da los plötzlich in Brüssel!?

Joa. Und dann kommt so ein Scheißdreck dabei raus.

4,6 Millionen Teilnehmer zählte diese Internetumfrage, alleine 3 Millionen beteiligten sich aus Deutschland. Das sind <1% aller EU-Bürger. Progress in Europe right here!

Moment, wird noch geiler: die Umfrage war nicht repräsentativ. Kein Schwein (oder Regierung) muss sich an diese Empfehlung halten.

Was Berufsalkoholiker und scheidenden EU-Oberbo$$ Jean-Claude Juncker nicht davon abhielt dennoch eine Empfehlung auszusprechen: da 84% sich für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen hatten (also eigentlich ja nur Deutsche) sollten die Regierungen Europas die Zeitumstellung abschaffen und, jetzt kommt’s, permanente Sommerzeit einführen.

Moment! Stopp, stopp! S-t-o-p-p! W-A-S!?

Die Sommerzeit ist die eigentliche künstliche Zeit!
Die Zeit, die es im Universum nicht gibt!
Diese „Sommerzeit“ existiert nicht, hat sie nie!
Was ist hier los, Planet Erde an Kosmos, kann uns mal bitte jemand dringendst hier helfen!?

Ich bin Wissenschaftler. Als ich das las, konnte ich es nicht fassen. Und tausende weitere Wissenschaftler sahen das genauso. Deshalb verlinke ich folgenden Artikel mit der Bitte um Durchsicht:

Zeitumstellung: Wissenschaftler warnen(!) vor ewiger „Sommerzeit“.

Seht es als dringende Warnung.
So etwas sollte in einer aufgeklärten Welt nicht nötig sein.
Ihr müsst auf Wissenschaftler nicht hören, das habt ihr beim Klimawandel auch nicht gemacht.
Meine Hoffnung ist entsprechend gering.

Doch wenn der Planet untergeht. Und dieses ewige Internet hält für irgendwas noch irgendwo Webseiten parat. Zur Not auf einem durch Solarpanele betriebenen Server auf dem Mond. Möchte ich mit dieser Website und diesem Link ein Zeichen dafür setzen, dass es hier tatsächlich sehr sehr selten auch halbwegs intelligentes Leben gab.

Ein wunderschönes Wochenende! Soll sehr heiß und sonnig werden!

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maschine

Machine

Wenn ich morgens aufstehe, brauche ich kein Frühstück/
ich laufe ohne Umwege zum Ladekabel meines Android/
für Dusche reicht es eh nicht, was sagt mein RSS-Feed/
schon wieder 36 E-Mails, alles blinkt, wie im Krieg/

Maschine, Maschine, ich bin der Herr meiner Maschine/
Maschine, Maschine, ich bin in dir, Maschine/
Maschine, Maschine, nimm‘ meinen Geist, liebe Maschine/
Maschine, Maschine, ich bin die. Maschine/

Kaffee, Zigarette. Kaffee, Zigarette. Kaffee, Zigarette/
Sag‘ meinem Chef ich komme später, weil Apple die Welt rettet/
doch das steht da, jetzt wirklich, das Internet lügt nicht/
Twitter, Facebook, YouPorn; alles für den Dopamin-Kick/

Maschine, Maschine, ich bin die Frau meiner Maschine/
Maschine, Maschine, ich bin in dir, Maschine/
Maschine, Maschine, nimm‘ meinen Geist, liebe Maschine/
Maschine, Maschine, ich bin die. Maschine/

Danach Instagram, Snapchat, WhatsApp und Amazon/
wenn ich die Nikes jetzt nicht kauf‘ muss ich sie morgen in der Stadt holen/
die totale Katastrophe, am Ende muss ich noch reden/
wo kommen wir da heute hin, die Stadt ist voll mit Pädophilen/

Maschine, Maschine, wo bist du, Maschine/
Maschine, Maschine, wohin gehst du, Maschine/
Maschine, Maschine, ich will zu dir, Maschine/
Maschine, Maschine, neuer Akku, Maschine/

Schau‘ dir den an, dort drüben, schon äußerlich verdächtig/
oder die da, nur noch billig, die ist innerlich dreckig/
nee, nee, die Welt da draußen, die ist nichts für mich/
ich liebe meinen schwarzen Schirm, weil es nichts Geileres gibt/

Maschine, Maschine, ich liebe dich, Maschine/
Maschine, Maschine, benutze mich, Maschine/
Maschine, Maschine, verlass‘ mich nicht, Maschine/
Maschine, Maschine, ich bin dein Sklave. Maschine./

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alles gute zum 10., chromium

Das Update heute auf meinen Linux-Kisten machte ein Jubiläum klar: mit Version 69 feiert Chromium (für die Verräter: Google Chrome) seinen 10. Geburtstag.

Alles Gute wünscht gizm{e}o.eu!

Alles Gute zum 10. Geburtstag, Google Chrome
Chromes „Fail-Dino“ hat derzeit einen feierlichen Hut auf

Anfang September 2008 brach Google eine kleine Revolution mit einem unfertigen neuen Webbrowser auf Desktops los. Internet Explorer ist inzwischen komplett abgefickt und Mozillas Firefox röchelte zwischenzeitlich gewaltig. Mittlerweile kommt der Hightech-Blätterer weltweit laut einigen Statistikern auf 60% Marktanteil.

Das war alles andere als vorhersehbar. Und wahrscheinlich auch nicht.

Man darf gespannt sein, welcher Browser in weiteren 10 Jahren an der Spitze steht. Edge und Safari dürften es nicht sein.

[Update I, 19.10.18]

Den Zwangs-Login-Mechanismus in den Google-Account will Google mit Version 70 behoben haben. Vielleicht.

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kinderkunst auf esa-satellit

Positivity zum Monatsende:

ESA-Satellit Cheops
Credit: ESA/ATG medialab

Wir sehen hier die künstlerische Darstellung des ESA-Satelliten Cheops.

Cheops hat gute Augen an Bord und soll mit Hochpräzisionswerkzeugen die Helligkeitsunterschiede von Sternen vermessen. Dadurch sind nicht nur Rückschlüsse auf deren Größen, sondern auch deren Art möglich (Eis, Gestein, etc.). [via]

Neben diesen Hightech-Äuglein hat jedoch der gute Cheops hier noch etwas anderes Nettes an Bord, was ein bisschen an die „goldenen Schallplatten“ der Voyager-Sondern erinnert:

ESA: Cheops-Tafeln mit 2700 Darstellungen von Kindern
Credit: G. Bucher – Bern University of Applied Sciences

Das sind zwei wunderschöne Plaketten in der Größe 18x24cm mit handverlesenen 2.700(!) Zeichnungen von Kindern.

Cool! Und schön!

Die Kinder selbst hatten für die Zeichnungen drei Jahre Zeit. Als Inspirationen dienten ihnen Studien von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Die besten und schönsten ihrer Vorstellungen sind nun als Stern-Variationen und anderer Weltall-Umgebungen auf den Tafeln aus Titan eingraviert zu finden. Am 28. August wurden diese feierlich während einer Zeremonie in der Schweiz enthüllt.

Der Satellit reist derzeit nach Holland, während September muss er u.a. akustische Tests dort überstehen. Die finalen Tests finden anschließend in Spanien statt, während am Ende die Abschussrampe in Französisch-Guyana ihn bereits für Januar 2019 erwartet.

Die Mission zwischen der ESA und der Schweiz ist angelegt auf 3,5 Jahre, währenddessen Cheops 500 Sterne genauer untersuchen soll.

Keine altägyptischen Pharaonen und/oder Pyramiden kamen zu Schaden bei den Vorbereitungen zu dieser Mission. Was aus den traurigen Kindern wurde, deren Zeichnungen nicht mitfliegen durften, ist derzeit nicht bekannt.

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pester

Pester ist das englische Wort für belästigen.

Ich werde seit vielen Jahren permanent in meinem eigenen Browser belästigt.

Eingebettete Videos auf Autoplay, die ich nicht brauche und nicht sehen will.
Icons von „sozialen Medien“.
Werbung die über die Höhe und Breite ganzer Webseiten geht und mit mir mitscrollt.
Icons von „sozialen Medien“.
Popups mit nervigen Hinweisen, ich solle dämliche Cookies akzeptieren, von Webseiten, von denen ich weiß, dass dort niemand weiß, wie man „Cookie“ buchstabiert.
Icons von „sozialen Medien“.
Nervige, animierte Pseudo-Umfragen einer gleichnamigen Firma „apester“, die dort hinterlegte Meinungen wahrscheinlich direkt zur KP nach China oder ins US-Außenministerium sendet.
Icons von „sozialen Medien“.
Popups die erscheinen, ich solle mich erst in einen Newsletter eintragen, bevor ich den Tab schließen darf.
Icons von „sozialen Medien“.
Overlays, die nie verschwinden und ein Drittel der Sicht auf die Inhalte einer Website wegnehmen, wie bei vielen von Milliarden Pfosten genutzten (a)sozialen Netzwerken zu sehen, deren Markennamen ich hier nicht mehr erwähnen werde.
Icons von „sozialen Medien“.
In einen Website-Text hereingleitende Widgets ohne jegliche sinnvolle Information.
Icons von „sozialen Medien“.
Autoplay-Videos, die unten rechts permanent eingeblendet werden, weil ich es gewagt habe nach unten über das selbe Webvideo zu scrollen.
Icons von „sozialen Medien“.

Pester enthält linguistisch betrachtet auch das im deutschsprachigen und angelsächsischen Raum bekannte Substantiv Pest, das von Milliarden Menschen auf der Welt gleich interpretiert wird.

2018. Hier sind wir nun. Das Web ist gerade mal 27 Jahre jung. Danke, ihr Versager! .:. BNW.

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die erde hat fieber

2018 könnte den Eindruck erwecken, auf der Erdoberfläche wird es langsam aber sicher unbewohnbar: ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich jemals in meinem Leben 9 aufeinander folgende Tage Temperaturen über 30° erlebte. Als ein Kind Baden-Württembergs ist bei uns immer mal drin, dass es heiße Tage in einem Sommer gibt. Doch die sind sehr selten anzutreffen und summieren sich aufs Gesamtjahr eher in Richtung fünf bis sieben maximal.

Da 2018 ein ungewöhnliches Jahr von Beginn an war, der Frühling wurde übersprungen, wir sind vom winterlichen März direkt in einen sommerlichen April übergegangen, sowohl April und auch Mai waren die hellsten und trockensten je gemessenen, war vorhersehbar, dass es ein heftiger (für mich scheiß*) Sommer wird. Ich konnte früh anfangen Links zu sammeln und so entstand eine kleine Chronologie der gegenwärtigen Folgen des Klimawandels, die ich nie besitzen wollte und ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht hätte, dass das weltweit so schnell geht:

20.01.18
Sonne tot: zweitdunkelster Winter in Europa und Russland seit 1887
https://href.ninja/?kNAQVg

21.02.18
Deutschland erwärmt sich 0,2 Grad mehr als weltweiter Durchschnitt
https://href.ninja/?Gc5geg

05.05.18
UN: weltweit heißester April aller Zeiten, Menschen sterben
https://href.ninja/?2ticIw

07.07.18
Hitzewelle in Kanada: bereits 54 Tote
https://href.ninja/?4cjhjg

15.07.18
Klima im Juni: weltweit 0,4 höher als üblich und Katastrophen allerorten
https://href.ninja/?sCfAAQ

19.07.18
Hitzewelle in Japan: bereits über zwei Dutzend Tote
https://href.ninja/?-eoQSQ

20.07.18
Haben Weltkriege und Imperien überlebt: Klimawandel tötet libanesische Zedern
https://href.ninja/?DRq67w

20.07.18
Sommer seit April: Ende Juli kommt „erste Hitzewelle“ über Deutschland
https://href.ninja/?xpwGoQ

26.07.18
Helmut-Hoch in Deutschland setzt Extremhitze im Intervall des Auftretens von 500 Jahren auf 15 Jahre herunter
https://href.ninja/?Dc1tYQ

28.07.18
Hitzewelle in Europa: Phänomene nach Ländern
https://href.ninja/?2TbCNQ

31.07.18
Dank Copernicus Sentinel-2 kann die ESA Unterschiede der landwirtschaftlichen Vegetation in und um Berlin in HD zeigen
https://href.ninja/?6utenA

Dieser dumme deutsche Helmut ist wie man sieht nicht das einzige Problem, wie man unschwer erkennen kann leidet Mensch und Natur gegenwärtig global, in der Liste sind Kanada und Japan sogar mit Toten vertreten, während ich zu den Problemen in Schweden und England nicht einmal Links ansammeln konnte.

Welche rationalen Gründe gibt es hier also, den Klimawandel weiter zu leugnen?

Da sich das Extremwetter nicht mehr regional beschränken lässt, könnte man das gegenwärtige Phänomen auch so ausdrücken: unsere Erde hat Fieber.

Laut Definition ist Fieber:

…ein Zustand erhöhter Körperkerntemperatur, der meistens als Begleiterscheinung der Abwehr gegen eindringende Viren, lebende Mikroorganismen oder andere als fremd erkannte Stoffe auftritt, sowie als Begleiterscheinung bei bestimmten, insbesondere bösartigen, Tumoren, Traumata oder seltener im Rahmen anders verursachter Entzündungsvorgänge vorkommt. Die hiermit verbundenen Vorgänge beruhen auf komplexen physiologischen Reaktionen, zu denen unter anderem eine pyrogenvermittelte, vom Organismus aktiv herbeigeführte, geregelte und begrenzte Erhöhung der Körperkerntemperatur gehört. […] Entgegen einem häufig vorkommenden Missverständnis ist Fieber in den meisten Fällen nicht Ursache von Krankheit, sondern Teil der Antwort des Organismus auf Krankheit. [via]

Der Planet selbst ist also alles andere als dumm, sondern betrachtet uns Menschen mittlerweile als „eindringenden Virus“, „andere als fremd erkannte Stoffe“, „bösartigen Tumor“, „Traumata“, „Entzündung“. Und er wehrt sich. Clever!

Für uns Menschen spricht das allerdings nicht.

Earth voted unanonimously against you!

Glückwunsch.

Uns allen.

Wie verschissen kann eine Spezies dieses Universums haben, wenn sich bereits ein kompletter Planet gegen diese richtet!?

Der Tollhauseffekt - Buchcover

Übrigens ist die Zeit schon lange nicht mehr auf unserer Seite, wie man im „Der Tollhauseffekt“ von Michael E. Mann und Tom Toles schön anschaulich lesen kann. Und aus der super Idee der Superreichen, wir bauen uns durch „Atombombenzündungen über den Polkappen des Mars“ (Zitat Elon Musk) „einfach“ eine „zweite Erde“ wird leider auch nichts: Aus Terraforming des roten Planeten wird vorerst nichts. Es fehlt schlicht an CO2.

Wie machen wir jetzt weiter? Und warum soll ich mich jetzt nochmal freuen, dass es draußen und drinnen 30° hat!?

*meine Genetik wollte es so, dass mein Körper ab 25° Außentemperatur nicht mehr richtig funktioniert. Als Nordeuropäer zwar nicht ungewöhnlich, doch meine biologische Bau- und Funktionsweise wird nichts und niemand mehr nach 35 Lebensjahren ändern können. C’est la vie oder shit happens!

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wisoistkeinentanet.de II

Warum hat’s Südkorea gut!?

Warum hat’s Norwegen gut??

Warum hat’s Schweden gut?

Und warum ist mein Internet hier so scheiße!?

Warum hat’s Hong Kong gut?

Warum hat’s die Schweiz so gut!?

Warum hat’s Finnland gut??

Und warum ist deutsches Internet so scheiße!?

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schwebendes magnettbett II

Der erste Artikel zu diesem Thema rangiert auf Platz 8 der am meisten besuchten Artikel auf gizm{e}o.eu. Aller Zeiten.

Doch wie sieht es heute um die Umsetzung solch eines schwebenden Magnetbetts aus?

Am Status und horrenden Preis des dort vorgestellten schwebenden Betts hat sich bis heute leider nichts geändert.

Doch die Zeiten sind wohl kreativer geworden, fand ich jüngst zum selben Thema drüben bei reddit einen Maker, der sich sein eigenes magnetisch schwebendes Bett einfach selbst gebaut hat, hier die Slideshow:

Construction of a levitating bed

Im Gegensatz zu den 1,34 Millionen Euro aus 2006 auch ein echtes Schnäppchen: Materialwert liegt unter 1.000€ hier.

Klar, erstmal handwerklich begabt sein und Gedöns! Aber DIY: mit Geduld und Liebe läuft das und am Ende hat man es selbst gebaut! <3 Oder eben versucht...

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beam me up cause I can’t breathe

20 Jahre zurück.

Bist du zufrieden mit dem Leben, das du gerade lebst?

Interne und externe Faktoren in Ordnung?

Faschisten auch tot und so?

Wetter und Temperaturen wie immer?

Guckst noch fern?

Was sagen deine Kinder dazu?

Ja, ich bin auch ein Arschloch. Immer diese subjektive Scheiße. Meine Eltern waren eben auch nicht ganz dicht. Eigentlich wie überall. Was unterscheidet mich eigentlich von den stupiden Selfie- und Hashtag-Süchtigen heute?

Ach, wisst ihr. Als es in unserem Leben nicht mal ein @ gab. So um 1998. Aus der Zeit, aus der auch dieses Musikvideo stammt. Dachten wir dummen Teenies, alles sei möglich.

Bis heute hat nur leider auch kein Mensch einen Fuß auf den Mars gesetzt. Außer vielleicht in „Doom“ oder so. Virtuell. Ist doch eh viel mehr wert.

Jetzt sind wir 7,6 Milliarden. 1998 noch 5,9 Milliarden. Und so um die Zeit meinten unsere Biologie-Lehrer, vier Milliarden wäre die Grenze für sustainable Earth und so.

War ja eh alles Bullshit. Wir sind echt die letzten Idioten und haben keine Ahnung.

Ruhe in Frieden Musikfernsehen! Und Levi’s! Und Weltraumerkundung! Weil, Instagram, Makeup und YOLO und so!

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itty bitty: weblogs-zukunft?

Kommerzielle Gleichmacher wie Analbook und T(z)witter nahmen der weltweiten Blogging-Bewegung den seit 2003 aufkommenden Wind heftig aus den Segeln. Dabei ist die Technik selbst heute komplett ausgereift und kann jederfrau/jedermann innerhalb von Minuten zum eigenen Medium verwandeln.

Eine Revolution, die nicht mal im Entferntesten antizipiert werden konnte und zeigt, zu welchen Höhenflügen und Freiheiten die Ende der 80er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts vom CERN entwickelte und schnell der Allgemeinheit zur Verfügung gestellte Schöpfung WWW führen kann. Weblogs sind definitiv eine der besten und schönsten Erscheinungen im weltweiten Webstuhl.

Innovationen auf diesem Gebiet sind eher rar. Für eine junge Plattform zum Publizieren von lebenden Dokumenten ist das eher schlecht.

Doch mir begegnete heute eine vielversprechende Idee, die sich itty bitty nennt. Die Features dieser schlauen neuen Plattform fasst folgender Screenshot zusammen:

itty bitty: Zusammenfassung

Ihr seht schnell, was mir hier gefällt:

* rante nicht bloß, erschaffe neue Poesie!
* erstelle doch gleichzeitig eine App für deinen Shit!
* Zeichenbegrenzung!? Wer lässt sich solche Krankheiten einfallen, bitte!?
* verknüpf‘ das Ganze mit einem QR-Code, damit Cyborgs und Maschinenmenschen das Zeug ebenfalls lesen können!
* wenn du Hacker bist, mach‘ doch gleich in ASCII-Art!
* du brauchst keine Kohle für eigenen Serverplatz ausgeben
* wir speichern bei uns nix

HarHar! Hätte von mir stammen können! Tut es aber leider nicht. T_T

Legt doch gleich mal los, hier le lien:

https://itty.bitty.site/edit

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Hoffentlich ist das alles legit, ich habe es nicht geprüft/kann es nicht prüfen, aber YOLO.

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github, geh bitte sterben

Was ist 2018 aus IT-Sicht für ein schreckliches Jahr, bitte!? Meltdown. Spectre. Cambridge Analytica & Facebook. Und jetzt kauft Microsoft für 7,5 Milliarden US-Dollar, derzeit 6,415 Milliarden Euro, auch noch die Programmierer-Plattform GitHub. Es ist nichtmal Juni, nicht mal die Hälfte des Jahres geschafft!

Microsoft kauft GitHub.

Das ist so, als würde VW plötzlich Lego übernehmen. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun! Also nicht mal entfernt!

Microsoft kauft GitHub.

GitHub war ein Stern am Web-Startup-Himmel. Abgefickt. Durch die schlechtesten Coder der Welt aus Redmond. Eine Firma, die von Innovation und gutem Code, best practices und Open-Source nie die geringste Peilung hatte. Eine Firma, die in diesem Jahrtausend aufgrund eklatanter Fehler und ekelhaftestem Unternehmertum in ihrer Vergangenheit rein gar nichts mehr verloren hat.

Microsoft
kauf GitHub.

Ich weiß nicht, was ich noch dazu sagen soll. In Worte lässt sich das kaum fassen. Es macht einfach wütend und ratlos zugleich. Ihr seid solche Pfosten bei GitHub, geht bitte sterben! Und sagt niemandem, dass ihr mal eine Web-Plattform für Coder gemacht habt! .:.

Einfach nur peinlich.

Erst kürzlich las ich in der Onlineausgabe vom Economist, dass die Annahme, die USA seien der beste Nährboden für Startups, dieses Geschwätz seit Jahrzehnten, purer Schwachsinn ist. Hier haben wir das perfekteste aller Beispiele zur Untermauerung dieser These.

GitHub
nicht zu verkaufen wäre simpler Menschenverstand gewesen. Am Ende war alles, wie immer aus den Staaten, einfach nur cleveres Marketing.

„Mimimi, wir haben seit Monaten keinen CEO, mimimi!“ Alter. Das soll ein Grund für den Verkauf sein!?
Geh‘ bitte sterben, GitHub!
Aber zackig!
.:.

Ab zu GitLab.

GitLab official logo

Die Mädels & Jungs von GNOME sind seit kurzem auch dort. Und es gibt schon seit einiger Zeit einen Importer für GitHub-Repositories. Alles kein Problem mehr heutzutage, aber was ein Aufwand plötzlich.

Nee, 2018 wird mir wegen einer Sache in Erinnerung bleiben: ich verabschiede mich seit Januar innerlich von IT. Läuft schon eine Weile, dieses Gefühl keinen wirklichen Sinn mehr in dem Bereich zu sehen. 2014 und Snowden ziehen weiter ihre Kreise. Vielleicht ist das ganz gut so, kann aber hier auch nur für mich sprechen.

Und überhaupt:

Git is not GitHub
[via]

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tokyo. 1992. in 1035i.

Die Experimente für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) begannen in Europa wie in Japan in den 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Kommerzielle Fernsehsender in Deutschland brachten erst von 2005 bis 2008 ein Zusatzangebot in 1080i heraus, ARD und ZDF folgten standardmäßig sogar erst Anfang 2010 mit 720p.

Das Angebot war anfangs unpopulär, weil auf der einen Seite kaum ein Hersteller Geräte zum Aufnehmen von hochauflösenden Bewegtbildern anbieten konnte. Zum anderen gab es in den Haushalten keine entsprechenden Empfangsgeräte. Hinzu kam die fehlende Infrastruktur, die über Jahrzehnte erst mühsam aufgebaut werden musste.

Aus der Zeit des Experimentierens, genauer aus 1992, stammt auch folgendes Video:

Es zeigt Tokyo. In 1035i. 12 Minuten lang.

Japan hatte dem Rest der Welt etwas Kompliziertes voraus: dort konnte man dank einer Technik namens Hi-Vision analog(!) solche hochauflösenden Fernsehbilder übertragen. Der Standard, der das möglich machte, nannte sich MUSE und wurde am staatlichen Institut NHK in den 80er Jahren entwickelt.

Japan backt seit jeher eigene Technik-Brötchen und so verwundert es am Ende nicht, dass es auch nur einen einzigen Hersteller gab, der solche Bilder festhalten konnte: Sony. Ähnlich wie in Europa allerdings sah man darin zumindest für die Massen keine Weiterentwicklung auf kurze Zeit: Empfangsgeräte für solche Bilder kosteten so viel wie heute Neuwagen.

Dass ein HD-Fernseher heute in keinem Haushalt mehr fehlen darf haben wir am Ende auch der Videospielindustrie zu verdanken: mit der PS3 (2006) und XBOX360 (2005) kamen in den Nullerjahren das erste Mal HD-fähige Spielekonsolen auf den Markt. „Standardmäßiges HD“ wurde dort allerdings noch ähnlich wie bei den öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsendern verkauft: 720p ein Muss, 1080p optional. Der HD-Fortschritt war teuer erkauft: viele meist kleine und unabhängige Spielehersteller trieb es aufgrund gestiegener Entwicklungskosten faktisch in den finanziellen Ruin.

Während in Japan 1992 einige Wenige bereits (fast) 1080i genießen durften, war ich in der dritten Klasse der Grundschule, musste im Musikunterricht „Die Gedanken sind frei…“ mitsingen, hatte seit zwei Jahren neue MitschülerInnen aus der Ex-DDR und spielte „Tetris“ auf einem GameBoy mit monochromem Display. Es war die selbe Zeit auf dem selben kleinen Planeten. Und doch befinden wir uns ein Leben lang in unterschiedlichen Welten.

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blicke in die zukunft: 2020-2030

Wollen wir mal einen Blick in die Glaskugel wagen? Manche denken nämlich, dass das Internet langweilig geworden ist.

So bin ich auf der Suche nach Gegenbeweisen in mein Ninja-Link-Archiv abgetaucht, um das Gegenteil zu untermauern. Nachfolgend was die Jahre 2020-2030 auf uns zukommt. Also, eventuell. Sehr wahrscheinlich. Oder so.

2020:

* es wird ein gutes Jahr für das CERNer „Abfallprodukt“ WWW werden: Adobe Flash dankt endgültig ab. Daran ist ein gewisser Apfel-Heiland namens Steve Jobs nicht ganz unschuldig, verbannte er das Plugin doch kurzerhand in Eigenregie von seinen populären iPhones.

* ferner erwartet Al-Kaida seinen „Endsieg“

* die Olympischen Spiele in Tokyo, die dann stattfinden, wurden übrigens vom Anime „Akira“ vorhergesagt. Noch ein Grund mehr Animes zu gucken!

2022:

* der internationale Markt für militärische Drohnen soll 82 Milliarden US-Dollar, oder fast 70 Milliarden Euro wert sein. Mich deucht, diese Meldung aus 2014 wird dank der derzeitigen weltpolitischen Entwicklungen weit übertroffen werden.

* Japan streamt 3D-Hologramme von Fußballspielen auf leere Fußballplätze dieser Welt. Yosh!

2024:

* die ESA startet das Projekt PLATO: 34 Teleskope für eine Million Sterne. Man erhofft sich so weitere Exoplaneten zu finden, also Planeten, die unserer Erde sehr ähnlich sind. Vielleicht auch erst 2224. So genau weiß man das bei der ESA ja nie…

* die NASA hat es da aber auch nicht einfacher: zuerst machte ein Sonnensturm die Cygnus-Mission zunichte. Dann wollte man das Projekt in eben dieses Jahr vertagen. Das Weiße Haus hatte damals keinen Bock auf die Mission, war alles zu teuer bei der NASA.

2025:

* Dieselmotoren sind ab diesem Jahr illegal in folgenden Städten: Paris (Frankreich), Madrid (Spanien), Athen (Griechenland) und Mexiko-Stadt (Mexiko). Es wird das selbe Jahr sein, in dem sich ein gewisser Dieter Zetsche erhängt und Martin Winterkorn aus dem US-Gefängnis auf Kaution frei kommt.

* Gähhn: die EU will in diesem Jahr 100Mbit/s und 5G in allen EU-Haushalten haben. In Südkorea werden die Europäer zeitgleich ausgelacht, hat man dort schon 25G und 10.000Mbit/s. In jedem Kuhstahl. Und unter jeder Hühnerleiter.

* die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostizierte, dass zu diesem Zeitpunkt 20% der Weltbevölkerung fettleibig sein werden. Ich schätze wir werden hier eher bei 33% liegen.

2028:

* die ESA startet das Projekt „Athene“: die griechische Göttin des Krieges soll den Menschen dabei helfen, Schwarze Löcher zu verstehen. Sie beobachtet dafür Röntgenstrahlung direkt vor dem Kollaps in solch ein Schwarzes Loch. Deep Shit, sag‘ ich da bloß zu!

2030:

* laut UN gibt es nun 1,8 Milliarden Touristen. Dank AirBnB und ähnlicher Apps aber leider keine sehenswerten Städte wie Barcelona oder Venedig mehr. Machen wir eben Urlaub in Bayern! War schon immer schöner dort: überall nur Kreuze mit toten, hängenden, weißhäutigen Männerkörpern!!

* Indien ist die erste Nation weltweit mit 100% Elektro-KFZs. In Deutschland hingegen hat man nun alle Grundfarben für Plaketten durch und braucht eine goldene 100, um seinen Diesel überhaupt starten zu dürfen. Leider wurde der Motor bis zu diesem Zeitpunkt nicht sauberer. In den Augen der deutschen Politik war Indien einfach immer fürchterlich weit weg und ohnehin „völliger Schwachsinn“ mit ihren Vishnus, Punkten auf der Stirn und Gedöns.

Joa. So viel dazu „the Internet is boring“. Auch ich bin mittlerweile Mittdreißiger und auch ich kenne das Problem mit den Gleichmachern von Analbook und T(z)witter. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich immer noch schreibe, wenn auch nur für wenige Dutzend (wie immer eigentlich) und nicht mehr so häufig. Es liegt an einem selbst, was man daraus macht!? Themen wie Kryptowährungen gab es damals genauso wenig wie Android. Jetzt mal Butter bei die Fische, „boring“. Du bist boring, fauler Sack! Krieg‘ deinen Arsch hoch und schreib‘ wieder dieses dumme LiveJournal voller Schreibfehler! Für die Vielfalt! Für die Zukunft! Für bedrohte Tierarten!

Lesen Sie im nächsten Beitrag: die Jahre 2030-2040. Wenn mich bis dahin nicht der Blitz getroffen hat. Oder ähnliche Wetterkapriolen uns nicht den Garaus gemacht haben. Der Scheiß war nämlich man-made. Zu viele faule, dumme weiße Säcke in SUVs. Und auf T(z)witter und Analbook.

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das wahre potential der blockchain

Es fühlt sich an wie vor 100 Jahren, doch es war vor „erst“ elf: damals geisterte ein fürchterlicher Marketing-Kackrotz durch den Cyberspace, der sich „Web 2.0“ schimpfte. Unter diesem Schlüsselwort (würde heute „trendig“ #hashtag heißen) sammelten die weltweiten Granden der Inkompetenz & Inkontinenz jene Web-Phänomene, mit denen sie nicht gerechnet hatten in den 90ern des vorherigen Jahrhunderts. Dazu konnten aber schon CSS-Hacks gehören, Webseiten auf Flash(!)-Basis, manchmal auch MySpace/Facebook(!) oder sogar Blogs.

Im Kern war alles Schwachsinn.

Den Begriff gab es eine ganze Weile, sogar „Web 3.0“ kam irgendwann, doch richtig Fahrt aufnehmen konnte das nicht mehr.

Jetzt, mit der Blockchain, passiert aber etwas „Merkwürdiges“, was zwar seit dem NSA-Skandal 2014 vielleicht vorhersehbar war, jedoch nicht 2009 zum Beispiel, als Bitcoin an den Start ging: das Internet steht nämlich technologisch vor der Ablösung.

Die Zeiten sind endgültig vorbei, seit Jahren schon, wo wir munter „frei“ über http Webseiten in die Welt setzen konnten. Ohne https läuft nichts mehr. Es setzt sich, langsam, wie das eben so ist mit tiefgehenden Veränderungsprozessen, durch, dass wir einander bei elektronischen Medien nicht mehr trauen können, nicht mehr trauen sollten. Nicht nur in Bezug auf das Übertragungsprotokoll aus den 90ern.

Hier kommt jetzt die Blockchain-Technologie ins Spiel, deren Credo von Anfang an lautete: „traue Niemandem!“ („Trust. No. One.“)

Man kann diese als Zahlungsmitteltechnologie einsetzen, wie bei Bitcoin geschehen. Man kann sie aber auch wie z.B. bei Ethereum oder NEO als „Betriebssystem“ einsetzen, um Apps (hießen früher mal „Programme“) darauf aufzubauen, die die Menschheit so noch nicht gesehen hat. Und alles, was man darauf kommuniziert, festlegt, abwickelt, etc., wird verschlüsselt und nie mehr änderbar in einer Blockchain abgelegt.

Als junges Beispiel nehme ich hier mal schnell Japan, die bald wirklich verschlüsselt chatten dürfen: https://the-blockchain-journal.com/2018/04/04/line-japans-largest-chat-platform-is-working-with-blockchain/. Ist ja jetzt nur ein Echtleben-Anwendungsbeispiel.

Die Zeiten für Facebook, WhatsApp, Instagram, Twitter; Vergangenheit! End-lich! Danke, Blockchain! <3 Was halt noch fehlt ist die Interkonnektivität zwischen den verschiedenen Blockchain-Systemen. Aus der Historie des Internet könnte, müsste ja faktisch, eine Art, Achtung, Neologismus, Interblockchain, entstehen.

Bis es so weit ist lassen wir das US-Heimatschutzministerium, Apple und Mark Zuckerberg eben Nackt-Selfies von Minderjährigen in ihren unsicheren Clouds speichern und unsere Bank- und Kommunikationsdaten mitsniffen. Schließlich hat sich darauf die Gesellschaft längst geeinigt, sie wird schon nicht daneben liegen.

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