Archiv für die Kategorie „Intern“

blogroll-update 2017

Dann und wann update ich die Links meiner Gizm{e}o-Blogroll. In der Regel geht das mehr oder weniger unter, daher fange ich jetzt (nach 7 Jahren…) mal an das ein bisschen mitzuprotokollieren.

Neu:
* bitcoin.de – ein Marktplatz um Bitcoins zu kaufen & verkaufen
* DuckDuckGo – wird gerne als „asymmetrische Kriegsführung der Suchmaschinen“ geführt, ein must-use
* FRNDC – mein Gegenprojekt zu Facebook. Fühlt euch eingeladen mitzumachen!
* GSMArena – ist wohl mittlerweile der Standard für Smartphone-News
* Glitch – Programmierung im MMORPG-Stil
* KALI Linux – ehemals Backtrack, ist _die_ Hacker-Linux-Distro überhaupt
* ListenBrainz – die cleverste Alternative zu Last.fm(TM)(R)

Update (aktuelle Links):
* Heavypoly
* SlimROMs
* Smartphone-Rangliste
* Planet WordPress

Gelöscht
* goo.im – diesen netten Android-Dev-Filehoster gibt es wohl nicht mehr

Wie man sieht: I <3 4 U! Enjoy your stay!

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m4ch1n3 l0v3

Soundtrack zu einem gelungenen Wochenende in Elektronik:

Machine Love von ASC & Synkro aus 2013. Inside The Machine eben.

Es gibt nur wenige Einzel-Tracks, die mich ewig flashen werden und da gehört dieses Schmuckstück dazu.

Es ist so eine Mischung aus früher „Space Night“ glotzen, kiffend durch die Gegend mit dem Auto fahren, sich fragen, mit welchem Equipment wohl die Klänge erzeugt wurden, einen neuen Rechner mit Lieblings-Hardware zusammenbauen, sich Physik von Harald Lesch erklären lassen und nebenher PlayStation zocken.

Davon mal abgesehen ist die EP eine wundervolle Zusammenarbeit von ASC und Joe McBride.

Wer möchte kann eine der seltenen Vinyl-Platten kaufen: discogs.com/ASC-Synkro-2-and-Sam-KDC-Machine-Love/release/4680767. Gab aber heute beim Stöbern nur noch vier Stück.

H4ppy h4ck1ng!

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doze up your ass

Im Kern war Android Marshmallow, also Version 6.x.x, nur ein Wiedergutmachungs-Update von Google, um zu beweisen, dass Lollipop, also 5.x.x, nicht vermurkst, sondern eigentlich „doch ganz okay“ war.

Mit Version 6.x.x kam auch der sogenannten „Doze-Modus“. Der „Doze-Modus“ ist im Grunde die Zementierung, dass mein Smartphone-Akku ab jetzt Google ganz allein gehört. Ich bin nicht fähig mein Smartphone, noch meine Akkunutzung entsprechend selbst zu managen, die übernahmen das für mich. Nett von Google!

Die Wahrheit ist: von den ganzen Updates, die Google bisher für Androiden gebracht hat, ist der „Doze-Modus“, mal abgesehen von einem bis heute nicht vorhandenen gescheiten SD-Karten-Management, das mit Abstand schlimmste, dümmste und unnützlichste.

Ich muss dazu sagen, ich nutze eine Custom ROM auf einer Hardware von 2013. Bei etlichen Recherchen im Web jedoch las ich von vielen Kommentaren, dass der „Doze-Modus“ alles nur schlechter macht, auch bei neueren Geräten.

Hier eine kleine Zusammenfassung, was mir der „Doze-Modus“ alles zerschossen hat:

  • kein konstantes WLAN mehr, Verbindung bricht dauernd ab
  • Apps speichern ihre Zustände nicht mehr, wenn man das Gerät aus dem Ruhezustand aufweckt
  • man bekommt Nachrichten, etwa in Messengern wie Threema, überhaupt nicht oder zu spät
  • fehlende Notifications allgemein
  • Bluetooth-Stottern, wenn das Display ausgeschaltet ist
  • zu viele Soft Reboots
  • Updates bei ausgeschaltetem Display sehr langsam
  • Apps müssen für 6.x.x genau auf diesen Modus zugeschnitten sein(!)

Der eigentlich Hammer kommt aber erst noch. Und zwar kann man den „Doze-Modus“ systemweit gar nicht abstellen. W00t!?

Man kann in den Akku gehen, dort oben rechts auf „Akku-Leistungsoptimierung“ (oder so ähnlich) und darf das dann selbst, App für App, ausstellen. Wer möchte, der darf sich gerne auch an System-Apps probieren.

Das war dann, als ich bei Android Marshmallow endgültig das Kotzen kriegte.

Welcher Android-Nutzer soll das testen, App für App, an- und abstellen, schauen, ob es besser wird, dann weiter, um hier eine Veränderung sehen zu können? Ich nutze Marshmallow seit Oktober, habe Unmengen an Kombinationen ausprobiert, zum gewünschten Ergebnis kam ich n-i-e. Hinterher las ich dann von dem oben erwähnten Problem, dass die Entwickler selbst aktiv werden müssten, um „Doze“ zu unterstützen. Das kann man nicht per se verlangen, sorry. Was ein Schwachsinn.

Mittlerweile ist es sogar so, dass manchmal Notifications funktionieren, wenn WLAN deaktiviert, aber das mobile Datennetz angeschaltet ist. Wer das ein paar Tage beobachtet erkennt einen neuen Bug, was auch nicht im Sinne der Erfinder sein kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: weg mit diesem Scheiß! Mich befiel Ekel während des Schreibens dieses Textes, jedes Mal, wenn ich nur „Doze“ tippen musste. Es widert mich an. Die 400€ damals habe ich in diese Hardware investiert, nicht Google. Mein Akku gehört mir, ich will damit machen können was ich will.

Immerhin: die Akkulaufzeit hat dieser Modus wirklich verlängert, bravo! Denn wenn keine App mehr funktionieren kann, frisst natürlich auch nichts Batterielaufzeit. Oh my…

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die beste website, lan

Manchmal frage ich mich was der Algorithmus von Google eigentlich geraucht hat, wenn er mir auf meine Techniksuchen Ergebnisse von chip.de liefert. Ab und an klickt man ja doch mal drauf, um es gleich Sekunden später wieder zu bereuen, da man a) sowieso nicht fand, was man suchte, außer im Titel der Website (danke SEO-Spasten!) und sich doch wieder englischsprachigen Ergebnissen hingibt und b) alleine das Design dieser Website & der Inhalte Gehirnkrämpfe der Endstufe verursacht.

Das alles wäre allerdings nicht mal das Hauptproblem. In Wahrheit ist chip.de nämlich die BILD der Technikwelt. Wer nicht klar kommt mit 80% Werbung auf einer Website sollte gleich wieder umkehren. Wer in einem Kurzvideo erklärt haben will, warum Affen uns bald mit PCs erschlagen ist dagegen goldrichtig. „Apokalypse“ kam als Schlagwort darin dann auch noch vor.

Überhaupt ist dort nicht viel Text. Man will eben nicht überfordern. So findet man eher „Porno-Pechvögel“ neben Schlagzeilen zu Dieter Bohlen, fragwürdige Downloads und alles zu aktuellen Angeboten aus jeglichem deutschen Supermarkt, den es gibt (und gab. Und geben wird auch. Sowieso.). Ach ja, dann war da noch das eine Video, warum Spinnen uns bis auf die Knochen auffressen könnten.

Ihr diskutiert doch da draußen dauernd über „Fake-News“? Warum gehören die Medien des Burda-Verlags da nicht hinzu!?

Reicht nicht, dass schon XING da her kommt, einer „Berufe-Netzwerk-Seite“, wo man sich nicht mehr abmelden kann. Diese Spasten brachten uns auch noch die deutschsprachige Huffington Post. Was irgendwie dann doch wieder einer dummen Logik folgt (scheiß Logik! Böse, böse! Geh‘ jetzt in die Ecke und schäm‘ dich!): der ganze Dreck muss ja irgendwie ins Portfolio passen. „SuperIllu“. „BUNTE“. Und schaut, was sie aus dem „Playboy“ gemacht haben! Publizierte Scheiße. Und das feste Klopapier von CHIP hat auch noch fast 170.000 Leser. Ähhh… O.O

Eigentlich, der Müll verreckt ja gerade sowieso und auch verdientermaßen, wie man merkt, gibt es für mich nur zwei Wünsche:

1) solche Webseiten einfach im Index von Google nicht mehr auf Seite 1 sehen. Ich will finden wonach ich suche, SEO-Verarsche sollte Google mittlerweile auffallen, sorry

2) einfach vielleicht überhaupt kein chip.de oder ähnliches Gedöns mehr? Ist es zu viel verlangt, dass man mal außerhalb dieser ausgelaufenen, braunen, vertrampelten Pfade sucht und einfach auch mal Sachen listet, die jetzt nicht im 100.000er-Bereich Menschen pro Monat erreichen? Schon mal DE-Technik-Blogs auf „Google News“ gesucht (und gefunden!?)? Herrgott, wir haben Zweitausendsiebzehn!

tl;dr: chip.de ist die beste website der welt!

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ssl ftw!

Von mir, für euch*:

ssl quality result

Happy secure surfing on gizm{e}o.eu!

Und: damit Google endlich das Maul hält. 😀

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darknet: weitere infos

Wie in der Vergangenheit bereits erwähnt wird Gizmeo gerne als Einstieg in die Welt des Darknet genutzt. Die internen Suchen sind jedenfalls voll davon, kein anderes Thema ist dermaßen populär.

orbot logo

Dann will ich mal nicht so sein und weitergehende Links liefern, falls sich jemand damit länger beschäftigen möchte:

* Pastebin – faktisch die erste Anlaufstelle um frische *.onion-Links abgreifen zu können. Die Einträge verschwinden nach einer Weile, was weitere Vorteile hat

* https://reddit.com/r/darknet/ – wichtig für Einsteiger oder Leute, die einfach blöde Fragen stellen wollen. Doch blöde Fragen gibt es nicht und das macht dieses Forum so wertvoll

* Darknet Wörterbuch – mit ein paar Fachbegriffen diskutiert es sich besser, darum braucht ein verstecktes Zwiebelnetzwerk natürlich auch ein eigenes Wörterbuch. Keine Ahnung, ob das hier das einzige ist oder „das beste“, aber es ist ein Anfang

* Darknet: Market Comparison Chart: hier findet sich tatsächlich eine Tabelle, die diverse Darknet-Marktplätze vergleicht. Gelistet werden auch Uptime, Ratings, Datum der Erstellung, usw.

* Derzeit aktive Darknets – die meisten denken heute beim Darknet an TOR, vergessen aber dabei, dass es a) eine Militär-Entwicklung der US-Marine ist und b) nicht das einzige Netzwerk dieser Art. Hier ist eine Liste mit den derzeit aktiven Darknets

* was Darknet auch ist: ein Open Source Neural Framework geschrieben in der Programmiersprache C

* 2014 schrieb Jamie Bartlett in einem Buch, das Darknet hätte folgende Subkulturen mit entsprechenden Fachbegriffen hervorgebracht: „Camgirls“. „Kryptoanarchisten“. „Darknet-Drogenmärkte“. „Self Harm Communities“. „Social-Media-Rassisten“. „Transhumanisten“.

Und schließlich, zum Schluss, aus der Kategorie „Technikgedönsen“: Darknet meinte eigentlich in den 1970er-Jahren jegliches nicht ans ARPANET angeschlossene Netzwerk und einfach „vom ARPANET nicht sichtbar“. Der Begriff wurde aber nach einiger Zeit obsolet, weil das ARPANET faktisch alles geschluckt hat.

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believe. nothing.

Gnädige Herren, werte Damen. Es ist Wochenende. Bitte schalten Sie jetzt Ihre Gänge herunter. Gönnen Sie sich etwas Gutes! Die Empfehlung des Tages unseres geschätzten Professors kommt genau zur rechten Stunde:

believe. nothing. via: mein liferea

Ich warf heute seit gefühlten 50 Jahren mal wieder meinen Liferea an und bei FFFFOUND! findet man wohl auch nichts mehr als Titten, Titten, Titten. Da kommt eine wichtige, bunt-poppig verpackte Lebenslektion zwischendurch gerade recht. Nicht, dass ich etwas gegen Titten hätte, ich mag sie nur am liebsten mit meiner Banane in der Mitte und nicht in schwarzweiß und 2D auf einem viel zu kleinen Tische.

winkekatze

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requiescat in pace, drecks sony yuga

Das war’s dann mit meinem einzigen „High-Tech-Smartphone“:

3. Februar, 20:09 - 0d 0h 16m 56s - still running
3. Februar, 06:18 - crash - 0d 13h 51m 34s
3. Februar, 06:14 - crash - 0d 0h 4m 0s
2. Februar, 18:29 - crash - 0d 11h 45m 1s
2. Februar, 17:41 - 0d 0h 44m 16s
30. Januar, 20:54 - crash - 2d 20h 46m 44s
30. Januar, 18:31 - 0d 2h 18m 47s
28. Januar, 14:57 - 2d 3h 27m 48s
27. Januar, 22:45 - 0d 16h 8m 40s
27. Januar, 22:16 - 0d 0h 24m 44s
26. Januar, 18:24 - crash - 1d 3h 52m 20s
25. Januar, 12:14 - crash - 1d 6h 9m 49s
24. Januar, 22:58 - crash - 0d 13h 16m 35s
23. Januar, 20:46 - crash - 1d 2h 11m 35s
21. Januar, 12:51 - 2d 7h 50m 17s
20. Januar, 16:14 - crash - 0d 20h 37m 20s
18. Januar, 10:46 - crash - 2d 5h 28m 5s
17. Januar, 12:18 - 0d 22h 23m 6s
17. Januar, 01:43 - crash - 0d 10h 34m 46s
16. Januar, 16:51 - crash - 0d 8h 51m 43s
14. Januar, 18:42 - 1d 22h 3m 25s
14. Januar, 18:29 - 0d 0h 1m 55s
14. Januar, 13:57 - 0d 4h 28m 52s
14. Januar, 10:34 - 0d 3h 18m 49s
13. Januar, 23:25 - 0d 11h 4m 7s
13. Januar, 21:32 - crash - 0d 1h 53m 29s
12. Januar, 19:42 - crash - 1d 1h 49m 33s
9. Januar, 17:03 - crash - 3d 2h 39m 0s
8. Januar, 06:48 - crash - 1d 10h 15m 5s
6. Januar, 17:54 - crash - 1d 12h 54m 20s
5. Januar, 18:35 - 0d 23h 15m 52s
4. Januar, 06:48 - 1d 11h 42m 41s
3. Januar, 12:29 - 0d 18h 13m 22s
1. Januar, 16:45 - crash - 1d 19h 43m 24s
31. Dezember 2016, 20:21 - 0d 20h 20m 3s
27. Dezember 2016, 14:11 - crash - 4d 6h 9m 21s
25. Dezember 2016, 19:40 - 1d 18h 26m 51s
24. Dezember 2016, 22:15 - 0d 21h 19m 18s
22. Dezember 2016, 06:47 - crash - 2d 15h 28m 6s
20. Dezember 2016, 20:51 - crash - 1d 9h 55m 58s
20. Dezember 2016, 16:59 - 0d 3h 46m 58s
18. Dezember 2016, 02:53 - 2d 14h 2m 20s
16. Dezember 2016, 00:55 - crash - 2d 1h 58m 34s
14. Dezember 2016, 22:10 - crash - 1d 2h 44m 56s
14. Dezember 2016, 21:57 - crash - 0d 0h 12m 36s
14. Dezember 2016, 19:45 - crash - 0d 2h 12m 22s
14. Dezember 2016, 19:07 - crash - 0d 0h 37m 9s
12. Dezember 2016, 06:32 - crash - 2d 12h 35m 30s
10. Dezember 2016, 11:26 - crash - 1d 19h 5m 51s
10. Dezember 2016, 11:16 - 0d 0h 5m 45s
7. Dezember 2016, 20:15 - crash - 2d 15h 0m 32s
5. Dezember 2016, 13:39 - 2d 6h 33m 45s
1. Dezember 2016, 16:37 - 3d 20h 58m 25s
28. November 2016, 16:54 - crash - 2d 23h 43m 19s
26. November 2016, 21:00 - 1d 19h 50m 36s
22. November 2016, 20:31 - crash - 4d 0h 28m 56s
21. November 2016, 17:56 - crash - 1d 2h 35m 1s
21. November 2016, 06:03 - 0d 11h 49m 10s
20. November 2016, 00:01 - crash - 1d 6h 1m 53s

Quelle: Bootlog Uptime App

Angefangen zu spinnen hat es bereits im Dezember 2015, da war es nicht einmal 2,5 Jahre alt. Lebensspanne sieht aus wie „eingebaut“. Die nächsten zwei Wochen irgendwann werde ich es eigenhändig gegen die Wand werfen, so etwas treibt mich in den Wahnsinn.

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google: du bist schuld am unsicheren web!

Laut Google sind wir Webseiten-Betreiber daran schuld, dass Edward Snowden vor wenigen Jahren NSA-Geheimnisse verraten hat:

Google: wir haben Schuld an einem unsicheren Web

Diese Nachricht erreichte mich per Email am 20. Januar, ich solle doch bitte am besten ab gestern https einsetzen, weil deren Browser Google Chrome sonst meine Seite als „nicht sicher“ kennzeichnen würde und das für jeden Besucher ab Browser-Version 56.

Das ist ein Witz, oder? Bezahlt mir Google sowohl die https-Funktion, als auch die Umstellung meiner umfangreichen Web-Projekte!? Eben.

Die Email kam aber letzten Freitag gleich nochmal, diesmal für meine private Homepage.

Auch der Betreff der Email liest sich wie aus Google Translator kopiert:

„Nicht sichere Passworterfassungen lösen in Chrome 56 Warnungen wegen http://example.com/ aus“

Technisch ist das von meiner Seite kein Problem, finanziell für mich nicht machbar. Außerdem kann man das wohl nicht von jedem Besitzer einer Website verlangen, genauso wenig dass doch bitte ab jetzt alle Webseiten-Ersteller eine Ausbildung oder ein Studium der Informatik mitbringen sollen.

Wo sind wir denn hier gelandet, bitte?

Was hier geschieht ist eine tickende Zeitbombe und aufgrund des aktuellen und weiterhin ansteigenden Marktanteils des Browsers Google Chrome Rufschädigung: Zeitbombe, weil durch Chrome 56 einfach generell alle Websites als „nicht sicher“ eingestuft werden, egal wie sorgfältig man an den Settings geschraubt hat. Das wird nicht nur viele Leute abschrecken, die Menschen werden einfach anfangen keine Webseiten mehr zu erstellen, wenn sie sich nebenher (was einfach technisch nicht geht) auch noch mit https auseinandersetzen müssen. Rufschädigung, weil egal welche Statistik man derzeit fragt, Google Chrome weit vorne auf Platz 1 der Nutzung liegt, noch vor Firefox und Safari und, zum Glück, dem Internet Explorer/Edge. Fakt ist sogar, dass die Nutzung aller Browser nach unten zeigt, was Masse betrifft, die von Chrome jedoch nur einen Weg kennt, wie es scheint: durch die Decke. Für mich nicht erklärbar, tut mir leid.

Kehren wir doch nochmals, nur zur Erinnerung, zurück zum eigentlichen Problem:

  • Jahr: 2013
  • Herkunftsland: USA
  • Stadt: „Crypto City“ in Maryland
  • Behörde: NSA (National Security Agency oder „No Such Agency“)

So gegen Juni des genannten Jahres rannte ein Geek mit Brille und Rubikwürfel um die Welt, machte erst Halt in China und fand dann Russland so sympathisch, dass er dort Asyl beantragt hat. Was ihm auch gewährt wurde, weil kein anderes Land der Welt, auch China selbst nicht, bereit war einem Whistleblower der NSA aus Angst vor den USA Obdach anzubieten. Die westliche Welt versank dank traditioneller Medien wie Der Spiegel und The Guardian, und nicht wegen Wikileaks, in kollektive Konfusion aufgrund der Enthüllungen, weil plötzlich real wurde, was Experten und Aluhutträger bereits angeprangert und befürchtet hatten: dass es dort über dem Atlantik ein großes Bedürfnis danach gibt, a-l-l-e-s abzufangen, was elektronische Kommunikation betrifft. Sei es nun zum Selbstschutz, aus Paranoia, Langeweile & Entertainment oder einfach, wie im Falle von Industriespionage, des schnöden Mammons wegen. Und eben nicht erst seit 2013, sondern viel früher. Die Folien, die Herr Geek mitbrachte, reichten gerade mal bis 2008 zurück. Scheinbar wurde in der Zwischenzeit Echelon auch einfach vergessen, die Geschichte ist gewissermaßen schon Teil II.

Joa, und eben aus dem selben Land, von einem Unternehmen mit ähnlich technischen Möglichkeiten (vielleicht sogar mittlerweile mehr, *hust*), werden nun alle meine Webseiten bald von einem dort entwickelten und vertriebenen Browser als „nicht sicher“ eingestuft. OK, Google!

Wie dem auch sei. Wir sind nicht das Problem. Das Web selbst ist nicht das Problem, sondern zu vielen modernen Problemen sogar eine Lösung oder mindestens ein Ansatz. Verhunzt wurde es nicht von uns. Ob Google also damit recht hat, was in der Email steht; nun ja. Ich bin mir da, wie war das noch, hundertprozentig „nicht sicher“.

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was. erlaube. greader pro?

In meiner fast lebenslangen IT-Zeit begegnete mir schon so manches Programm-Malheur, mal schwerwiegender, mal weniger schwerwiegender Natur. Doch bisher hatte ich noch nie erlebt, dass ein Programm einfach ab einem bestimmten Datum aufhört zu arbeiten.

Genau das passierte mir aber mit der App GReader Pro am 10. Januar. Den Stillstand konnte man dadurch festhalten, siehe:

greader has stopped working!

Mal davon abgesehen, dass die Android-App bereits seit April 2016 kein Update mehr gesehen hat, die „Pro-Version“ mit dem Widget-Klimmbimm hat mich am 4. April 2015 3,99€ gekostet.

Das Datum für den Stopp war scheinbar von User zu User unterschiedlich. Auch waren diverse Quellen hin und wieder aktualisierbar, nicht in meinem Fall. Der Screenshot oben ist von heute, nichts geht mehr.

Man möchte als Programmierer zwar irgendwie helfen doch „GReader“ ist kein GitHub-Projekt. Und aus den Kommentaren im Play Store ist zu entnehmen, dass der Entwickler nicht mehr antwortet. Die Website ist aber durchaus noch online: http://noinnion.com/greader/.

Ich persönlich gehe nicht mehr davon aus, dass noch etwas kommt. Allgemein bin ich mit den Feed-Readern auf Android auch sehr unzufrieden. Hier regiert „Eye Candy“ vor allem anderen, das sind keine RSS-Reader, sondern Lifestyle-Programme, pardon, -Apps geworden. Viele bieten nicht einmal an eine OPML-Liste zu importieren; da sind aber meine ganzen Quellen drin. Keine App darf von mir verlangen, diese manuell Quelle für Quelle hinzufügen zu müssen, das wäre bei meiner RSS-Reader-Historie blanker Wahn- und Unsinn.

Ich suche nun nach Alternativen, fand aber bisher nur verbuggten Mist (war GReader übrigens auch, aber man sah darüber hinweg, so lange die Kernfunktionalität gegeben war). Und wenn ein OPML-Import doch mal angeboten wird, fehlt häufig das Widget. Schon das zu testen kostet Geld. No-Go’s sind ebenfalls „Feedly“, „NewsTab“, „Presseschau“ und wie sie alle heißen, die dann auch noch fordern sich über Facebook/Google anzumelden. Nichts für mich. Am liebsten wäre mir Liferea von GNOME, einfach als Port. Gibt’s aber bisher nicht.

Wer Alternativen für mich hat, bitte her damit! Hier meine Voraussetzungen:

  • OPML-Import/-Export
  • Widget, das konfigurierbar ist, also Anzahl, mit/ohne Bild, Quellen soll angezeigt werden, etc.
  • zumindest zum Testen sollte das Widget gratis sein
  • kein „Eye Candy“, flashige „News-Tabs“, „fancy Icons“ oder sonstigen Müll, der vom Lesen ablenkt

Ich kann mich noch gut erinnern, wie lange es gedauert hat, bis ich mich damals für „GReader Pro“ entschied. Diese Arbeit und Zeitverschwendung lässt sich für mich jetzt, bereits zum x-ten Male wiederholende Suche und Testen, nicht vermeiden. Und am Ende herrscht Riesen-Unverständnis, wie zum Henker es passieren kann, dass eine App einfach aufhört zu arbeiten. War da ein Timer drin oder was? Ich bin überfragt. O.O

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gizmeo wird 1000

Für mich gibt es dieses Wochenende etwas zu feiern: Gizm{e}o wird 1000!

2010 hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, dass dieses Medium heute 140 Abonnenten zählt und ein Top60-Tech-Blog werden würde. Im Nachhinein bin ich allerdings glücklich darüber, mich geirrt zu haben.

Eine inhaltliche Rückschau spare ich mir heute, sie wäre zu zeitaufwendig und würde den Lesespaß auch trüben. Bei einem Weblog ist es relativ einfach alleine durch die Seitenzahlen durch die Inhalte zu springen. Für alles andere gibt es ja Kategorien.

Überhaupt, Kategorien: die größte ist Gizm{e}os mit Abstand und 613 Beiträgen und so soll das ja auch sein. Hier laufen alle Artikel zum Thema Gadgets zusammen. Platz 2 belegt Zukunft mit 278 und Platz 3 Internet mit 202. Psst: meine persönliche Lieblings-Kategorie ist übrigens Cyberpunk und das ohne es vorherzusehen. Das ist einfach, was aus mir persönlich in 17 Jahren Internetnutzung geworden ist.

Von eurer Seite kam erneut sehr viel, die hohe Anzahl Abonnenten erwähnte ich schon. Aber auch kommentartechnisch steht Gizmeo.eu heute bei fast 200. Ich bin da nicht anspruchsvoll, das rührt von meinen anderen Medien her. Ich finde es nicht wenig, ist es im Vergleich zu großer Konkurrenz natürlich. Ich selbst bin hier mit „wenig“ allerdings zufrieden. Freuen tut man sich als Autor jedoch über aktive Teilnahme selbstredend mehr wie über passive. Das scheint in uns fest verdrahtet zu sein, keine Ahnung.

Die Top-Themen der Leser hier, glaubt man den internen Suchen, gelten eindeutig dem Darknet. Dabei wird weniger Wert darauf gelegt, was es ist, als vielmehr wie man es nutzt und erreicht. Platz 2 geht an das Magnetbett, es taucht in der Darknet-Liste wie ein heller Stern auf. Scheinbar gibt es tatsächlich Nachfrage nach so einem Bett, jedenfalls sieht man sonst nur Darknet, Darknet und nochmals Darknet.

Weitere interessante Statistiken:

Die beliebtesten Browser bislang: (1) Chrome Mobile (2) Firefox (3) Chrome
Die beliebtesten Suchmaschinen bislang: (1) Google (2) Google Images (3) Bing
Die beliebtesten Länder bislang: (1) Deutschland (2) unbekannt (3) Österreich
Die beliebtesten Betriebssysteme bislang: (1) Windows 7 (2) Android 4.4 (KitKat) (3) Android 5.0 (Lollipop)
Die beliebtesten Geräte: (1) unbekannt (2) Samsung Galaxy S5 (3) Apple iPhone
Die beliebteste Uhrzeit für Zugriffe: (1) 21:00 (2) 22:00 (3) 20:00
Gesamt Besucher seit Counterstart 8. April 2010: ca. 212.000
Gesamt Seitenaufrufe seit Counterstart 8. April 2010: ca. 2 Millionen
Mein Phallus in Zentimetern: ca. 17

Von meiner Seite gibt es nichts zu meckern, aber wirklich gar nichts. Das Einzige, was noch fehlt, aber das war schon immer ein chronisches Problem mit Projekten im Web von mir, ist die monetäre Entlohnung. Entgegen aller Prognosen aus 2003, als der Begriff „Weblog“ durch die Decke ging weltweit, verdient man auch in 2017 mit Blogs leider kein Geld. Wobei bei meinen Medien eben auch immer ein kleiner Makel bleibt: sie sind durchgängig deutschsprachig. Und so erreiche ich weltweit eben maximal 100.000.000 von 7,39 Milliarden Menschen. Ob es auf englisch besser gelaufen wäre entzieht sich so meiner Erfahrung, leider, komplett. Ist aber auch wieder so eine von den unmöglich im Voraus zu wissenden Fakten.

Technologisch angekommen ist das Weblog bereits vor einigen Jahren: da bastelte ich einen Port für die Androiden dieser Welt. Die Downloads sind hier auch nicht übermäßig be-rausch-end, aber abhängen wird Gizm{e}o in diesem Bereich niemand mehr können. Und, Hand auf’s Herz: wie viele Blogger kennt ihr da draußen, die eine Smartphone-App haben? Eben! Und die ist von mir auch noch handgecodet, persönlich gepflegt, getestet und gewartet.

Was bleibt für die Zukunft?

Versprechen werde ich die nächsten 1000 auch noch versuchen zu knacken. Das dürfte dann bei der derzeitigen Frequenz so 2025-2027 der Fall sein. Aber wer weiß, was bis dahin wird. Vielleicht wurde das Web dann schon verboten. Oder es entwickelt sich erneut in eine komplett andere Richtung wie seit 2007/2008 durch Smartphones. Keiner weiß es. Ich ebenso nicht. Doch auch hierin liegt ein Reiz.

Vielen Dank! Weitermachen: upgrade your grey matter, because one day, it may matter.

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nachrichten aus spamistan I

Mit SPAM kann man inzwischen wunderbar ganze Bücher füllen. Und dazu auch noch Geld damit verdienen. Nur der allgemeine Artikel bei Wikipedia ist schon 64kb groß. Dabei empfiehlt Wikipedia selbst aus Gründen der Lesbarkeit eine Größe zwischen 30-50kb.

Das Thema ist ein Fass ohne Boden, Spam erstreckt sich über alle Bereiche des digitalen Lebens und verstopft längst nicht mehr nur Email-Postfächer. Da auch das kleine Medium hier, trotz aller Schutzvorkehrungen (und davon habe ich ein paar am Laufen, nicht nur eines…), hin und wieder zuge-spam-t wird, will ich in dieser neuen Rubrik von Zeit zu Zeit die sammeln, die mir am interessantesten erschienen. Oder einfach, sagen wir es so: die einfach hängen blieben und ich mich dabei selbst ertappte, über das im Spam erwähnte Thema nachzudenken oder es sogar im System zu belassen, einfach weil ich mir nicht sicher war es löschen zu können so ohne Weiteres.

Den Anfang macht heute ein Spam-Kommentar zu ATM-Hacking. ATMs ist der allgemein gebräuchliche Name für „Geldautomat“, eben außerhalb deutschen Landen:

Haben Sie wissen, dass Sie jede ATM-Maschine hacken !!!

Wir haben speziell ATM-Karten programmiert, die nützlich sein können, können ATM-Maschinen zu hacken, können die ATM-Karten in den Geschäften und POS am Geldautomaten oder Streichen, zurückzutreten verwendet werden. Wir verkaufen diese Karten für alle unsere Kunden und Interessenten weltweit, die Karte eine tägliche Bezugslimite von $ 5.000 auf ATM hat und bis zu $ 50.000 Ausgabengrenze auf in den Läden. und auch, wenn Sie in der Notwendigkeit von irgendwelchen anderen Cyber-Hack Dienstleistungen sind wir für Sie da zu jeder Zeit an jedem Tag.

Hier ist unsere Preislisten für den ATM-Karten:
BALANCE ………… PREIS
$ 10.000 ————- $ 650
$ 20.000 ————- $ 1.200
$ 35.000 ————- $ 1.900
$ 50.000 ————- $ 2.700
$ 100.000 ———– $ 5.200
Der Preis beinhaltet Versandkosten und Gebühren, jetzt bestellen: Kontaktieren Sie uns per E-Mail-Adresse …

Der Kommentar wurde wohl bereits am 3. Oktober per einem Windows-7-System hier hinterlassen. Bis heute jedoch brachte ich es nicht übers Herz, diesen zu löschen, er gammelt weiterhin in der Warteschlange herum.

Wer wollte nicht schon immer mal einen Bankautomaten hacken? Die Orthografie hier und auch die Preise sehen doch ganz human aus! Vielleicht schreibe ich bald ja doch eine Email, in der Hoffnung auch von weiteren „Cyber-Hack Dienstleistungen“ zu erfahren, von denen hier so nebulös schwadroniert wird.

Die IP-Adresse führt übrigens direkt hier hin. Sucht man danach gehört diese seit 2008 Hurricane Electric. Da die allerdings auch IPv6-Tunneling anbieten kann der eigentliche Spammer aber aus der sibirischen Tundra kommen. Weitere Recherchen erspare ich mir daher aus den genannten Gründen.

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frohes neues!

Ein frohes neues und vor allem gadgetreiches Jahr 2017 wünsche ich! ^^

Viel Glück, Gesundheit & Erfolg obendrein!

Gehaben Sie sich wohl und auf bald,

gizmeo.eu

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weihnachten 2049

Bevor wir alle die nächsten Tage wieder Baal, Ishtar und Tammuz danken, dass es sie gibt, mache ich es heute kurz und lasse ein kleines Filmchen sprechen, was für mich wahre Festtage bedeuten:

Die abstrakten Horror-Sounds, Vangelis-Soundtrack aus den 80ern, Atmosphäre und Setting wie man es noch kennt vom Original; der 6. Oktober 2017 wird ein Tag, wo für Leute wie mich Weihnachten, Ostern, Geburtstag auf einmal gefeiert wird. Gänsehaut! Hoffentlich kommt Rachel ebenfalls zurück…

Mit Ryan Gosling wird man d’accord gehen können, wenn man „Drive“ sah, eine seiner Meisterleistungen. Er ist durchaus zu Geniestreich-Geschichten fähig. Und nicht zu vergessen das Hardcore-Videogame „Hotline Miami“, das stark durch diesen Film inspiriert ist und wahrscheinlich nur deswegen entwickelt wurde.

Frohe Festtage! Passt auf euch auf! Kalt ist die Welt geworden 2016. Wärmt euch ein wenig, da kommt was großes Schlechtes. Peace.

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bitcoin-mining, oje?

[Verfasst am 29. September 2016]

Die letzte Runde meines kleinen feinen Bitcoin-Mining-Pools hat 181 Tage gedauert, also fast ein halbes Jahr. Als Auszahlung bekam ich Bitcoins im Wert von ungefähr 5,29€. 50W frisst mein Miner allein, macht ca. 218,4kWh oder 61,15€ bei einem Durchschnitts-Strompreis von 0,28€ pro kWh.

Wie sich unschwer erkennen lässt: so modern und richtungsweisend Bitcoin-Mining auch ist, es ist mega-schwer dieses Hobby finanziell zu rechtfertigen. Sollte der Bitcoin-Preis 2033 nicht bei mindestens dem Zehnfachen liegen wie aktuell 540€/Bitcoin, wird diese Zeit wohl als dümmste meines Lebens durchgehen.

Jetzt mint man aber natürlich nicht nur für sich selbst: theoretisch steht mein Miner im Zimmerchen ja dem kompletten Netzwerk zur Verfügung. Für Transaktionen direkt über mein Gerät bekommt man von den Pools üblicherweise Boni. Nur ging in den drei Jahren, seit ich Bitcoins mine, bisher keine einzige Transaktion über eines meiner Geräte. Ich bekam noch nie Boni. Es stärkt einem aber trotzdem irgendwie den Rücken, diese Hypothese. Am Ende sorgt man ja für die Sicherung der allerersten digitalen Währung der Welt. Richtig!?

Nun, äh. Bitcoins bleiben eben Bitcoins. Faszinierend wird die Geschichte im digitalen Geschichtsbuch haften bleiben, als komplexe mathematische Formel, wahrscheinlich erdacht von einem oder mehreren asiatischen Hackern, die es fertig gebracht hat Geld aus dem Stromnetz zu ziehen zum einen, und zum anderen eine Parallelwährung zu schaffen, die nicht nur anonym, sondern auch dezentral ist und aktuellen Geldwährungen, zumindest zeitlich begrenzt, die Stirn bieten konnte.

Zum Thema Wirtschaft gehört nur leider auch immer Wirtschaftlichkeit. Und, sehen wir es von außen oder versuchen es zumindest: wenn eines Bitcoin nicht war, dann wirtschaftlich. Es ist eines dieser „1st world experiments“, das durch die Decke gegangen ist. So wie GPS. Oder die Atombombe. Oder das Internet selbst. Etwas, was einmal angestoßen nichts und niemand mehr stoppen konnte. Eigentlich auch immer etwas zutiefst Unmenschliches. Ein weiterer Sieg der Künstlichkeit. Ende offen, Ausgang ungewiss.

Nun ja, wenn es uns einmal nicht mehr gibt, das dürfte ja bereits in wenigen Jahrhunderten der Fall sein, wir hatten es wenigstens versucht. Schade nur, dass es niemanden mehr jucken können wird. Und da beißt sich der Hund selbst in den Schwanz seit mindestens 2016 Jahren.

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