Archiv für die Kategorie „Hacking“

platinumgames: from hero to zero

Wurde 2006/2007 gegründet von Ex-Capcom-Mitarbeitern, kam zur PS3-Ära aus dem absoluten, dunklen Nichts und lieferte zum Start nur Banger: PlatinumGames.

PlatinumGames logo

Los ging es 2009 mit „Bayonetta“.
2010 dann der Shooter „Vanquish“.
2012 „Anarchy Reigns“.
2013 „Metal Gear Rising: Revengeance“.

(Action-)Spiele aus dem Haus hier bekamen zu Beginn sogar eine eigene Wertung: „Oh Shit“ Moments Per Minute (GamesRadar). Und als Spieler hat sich das auch genau so angefühlt, so technisch ausgereift, so über-voll, so neu & fresh waren die Games hier viele Jahre lang. Dann kam der Absturz.

Woran hat es gelegen?

Nun, das hier liest sich wie eine Blaupause wo wir heute fast* alle Studios sehen: chronisches Missmanagement. Finanzielle Instabilität. 180-Grad-Drehung weg von den Kernideen und schließlich Ende im Desaster.

Was PlatinumGames Jahre am Stück ablieferte, und das zu Hochzeiten mit unter 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ließ einem kaum Luft zum Atmen. Und 2014, nicht einmal 10 Jahre nach Studiogründung, war man schon wieder auf dem Weg in die Versenkung: hier hatte man immerhin noch „Bayonetta 2“ geliefert, aber mit „The Legend of Korra“ auch diese ominöse erste Lizenzarbeit, die Entwicklerstudios immer annehmen und umsetzen müssen, wenn dringend Geld reinkommen muss. Zwei weitere Non-IPs folgten („Transformers: Devastation“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“). Noch heute sieht man, dass von dem Glanz aus den 10er-Jahren nicht mehr viel übrig blieb: die Liste der veröffentlichten Games nach Trophies laut PSNProfiles.com. Lobend zu erwähnen wäre hier noch „Nier: Automata“, ein absoluter Kracher aus der PS4-Ära. Das war 2017, auch schon wieder eine Dekade her. Hier dachte man noch „sie sind zurück!“, doch allerspätestens 2022 dann der Fall mit „Babylon’s Fall“ (ironischerweise), das „Concord“ von PlatinumGames, wenn man so will. Natürlich wieder ein Liveservice-Experiment, was niemand brauchte, niemand wollte, und die finale Drehung in die Vernichtung besiegelte.

Primär musst du auch mit Games Geld verdienen, klar. Zum Start war da vielleicht auch ein bisschen zu viel Pech dabei: denn auch wenn die oben erwähnten Kracher optische und technische Meisterwerke waren, PlatinumGames war seiner Zeit so dermaßen weit voraus, dass das keiner blickte, der gespielt hat. Man braucht hier nur 1-2 Stunden „Vanquish“ spielen (nur als Beispiel), da der Kopf und das Auge einfach nicht mehr mitkommt. Dazu dann noch der knackige Schwierigkeitsgrad bis hin zu Unfairness, der mit Weiterentwicklungen und Fortsetzungen aber problemlos hätte angepasst werden können. Die Spiele mit dem legendären Logo wurden deswegen die Lieblinge von Kennern, aber eben nie kommerzielle Welterfolge. Punkt Nummer 1, der zieht: finanzielle Instabilität.

Der zweite Punkt war hausgemacht und wäre vermeidbar gewesen: statt die Top-Qualität der veröffentlichten Produkte zu nutzen um die Beziehungen zum Vertrieb zu vertiefen erarbeitete sich das Studio einen negativen Ruf und galt als „schwierig“. Beispiele hierfür waren „Scalebound“ und „Granblue Fantasy: Relink“. Es gab Gerüchte, das Studio verpasse reihenweise Deadlines, veruntreue eigene Einnahmen und im Gegenzug verlange immer mehr Geld von den Herausgebern. Das ging sogar so weit, dass PlatinumGames als „Persona non grata“ (lateinisch für „unerwünschte Person“, offizieller Ausdruck aus der Diplomatie) bezeichnet wurde. Einzig Nintendo und SquareEnix hielten weiterhin zum Studio – doch selbst letztere sollten das mit „Babylon’s Fall“ noch bitter bereuen. Klassischer Fall: chronisches Missmanagement.

Wir sind mittlerweile in 2022, die Hochzeit der Viruspandemie und die Hochzeit der Krise der Gamingindustrie gleichermaßen, die heute noch läuft. „Babylon’s Fall“ war ein spektakuläres Desaster, gilt als mit das schlechteste Spiel aller Zeiten (teilweise mit Wertungen von 2/10, oder Opencritic: 3%…). Natürlich, wie könnte es anders sein, war es ein „Liveservice-Game“. Natürlich wurde es nicht mal 12 Monate nach Start abgeschaltet. Und natürlich war es voller Mikrotransaktionen, die sogar als „widerlich“ bezeichnet wurden – also das musst du erstmal hinkriegen, denn wir kennen EA hier sehr sehr gut… Neben einem massiven kommerziellen Flop hat „Babylon’s Fall“ intern dann jegliche restliche Moral zerstört. Die herausragenden Talente, die hier noch übrig waren, sind weitergezogen oder wurden entlassen. Punkt Nummer 3, die 180-Grad-Drehung und Ende im Desaster:

Gründungsmitglied Hideki Kamiya ging schließlich 2023 und gründete sein eigenes Studio, Clovers Inc.

Danach gingen ebenso Takahisa Taura (Kamiyas Schützling seit „Nier Automata“), Kenji Saito (Regie „Metal Gear Rising“), Masaki Yamanaka (Regie „Anarchy Reigns“), Yusuke Miyata (Regie „Bayonetta 3“) und Abebe Tinari (Regie „Bayonetta Origins“). Anfang 2025 bestätigte Hideki Kamiya, dass fünf weitere Topleute abgingen (via). Wohin ist nicht ganz klar, aber es wird spekuliert, dass viele bei Clovers Inc. unterkamen, Kamiyas eigenem neuen Studio.

Unterm Strich hat PlatinumGames mittlerweile so viele totale Flops produziert wie sie einmal Blockbuster veröffentlicht haben – neben „Babylon’s Fall“ waren da noch „Sol Cresta“ und was auch immer „Wonderful 101“ war. Gut, mit „Ninja Gaiden 4“ kam Ende 2025 noch eine Fortsetzung eines Reboots heraus, die bei den Kritikern gut ankam (8-9er-Wertungen). Aber eben hier auch wieder eine Lizenzarbeit und wie viel Anteil hier jetzt blieb bei Team Ninja von Koei Tecmo ist eben auch so eine Frage. Der oben erwähnte Exodus fand auch hier schon statt und mit nur 8361 Besitzern des Spiels auf PSNProfiles frage ich mich eben ernsthaft, was man hier als kommerziellen Erfolg werten soll. Irgendwie das alte Lied, leider, denn die Firma hier zählt nach wie vor zu meinen all-time favourites der Gamingindustrie.

Fazit: Mega-Kracher und was man unbedingt gezockt haben muss sind alle no-brainer hier, auch ganz egal auf welchem System: „Bayonetta“, „Vanquish“, „Anarchy Reigns“, „MGS: Revengeance“, „Nier Automata“ und „Ninja Gaiden 4“. Alles drin, warum wir PlatinumGames lieben gelernt haben und bis heute in Fachkreisen hochrespektiert. Mit Vorsicht zu genießen: „The Legend of Korra“, „Transformers: Devastation“, „Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan“. Absolut vermeiden und weder das Geld noch die Zeit wert aus meiner Sicht: „Wonderful 101“ (egal was), „Sol Cresta“, „Babylon’s Fall“; wobei die teilweise nicht mal mehr spielbar sind heute (zum Glück!).

Wegen dem Exodus gehe ich nicht davon aus, dass hier großartig noch was kommt. Und dennoch: nicht alles, was ein Studio produziert, muss ein zwanghaft ein Kracher sein.

Denn: was wir PlatinumGames heute zu verdanken haben ist eine Philosophie, weswegen wir uns bevorzugt in jenem Medium aufgehalten haben. Risiken eingehen. Auf eigene IPs (Intellectual Properties, also komplett neue Spiele) bauen statt auf immergleiche Fortsetzungen. Den konstanten Wandel „umarmen, statt ihn abzustoßen“ (Zitat Inaba). Und super Qualität liefern, auch wenn rückblickend manches Detail unausgereift zu sein scheint. Letzteres ist zu verschmerzen, halte ich persönlich Videogameentwicklung für so ziemlich das Komplizierteste und Zeitraubendste, was du beruflich machen kannst. Ich werde sie vermissen! Und natürlich auch weiterhin mit einem Auge auf Clovers Inc. schauen (aber eben nur mit einem). Wenn ihr heute noch an einen der erwähnten Blockbuster kommen könnt, absoluter Kaufbefehl! Aber haltet euch fest, das hier ist nix für Kinnas. 😉

*eine super Ausnahme heutzutage: zufällig Capcom! Einen neuen Eintrag wert, halten bisher allen Widrigkeiten stand, echt gut!

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linkedin slow scroll

For reasons diametrically to how business operates (no, we don’t have enough time here), the business network LinkedIn implemented a slow scroll feature (I made this feature up. credit me when credit is due) which compared to any other website out there let’s you scroll through less content when using the mouse wheel.

You can’t make this up.

I don’t know for how long but for me it has been a couple of weeks now.

I hate such nonsense.

It’s not how the web works and never did. When even your neighbour’s website about pineapple salad works faster than a multi-billion dollar website. Zeitgeist par excellence.

On Reddit, they shared workarounds. In essence we should add a custom rule to our adblocker uBlock Origin and I can confirm this works:

www.linkedin.com##main:style(font-size: 16px !important;)

Add the rule. Reload your stream, and forget about this bullshit.

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20 jahre linux: teil 2

Geht inhaltlich völlig in Ordnung:

Am Ende wie immer der Hinweis, für absolute Einsteiger einfach diese (alte) Liste sehr relevant: https://distrowatch.com/dwres.php?resource=popularity.

Ich würde jetzt Kali Linux keinem Einsteiger empfehlen, dieses Betriebssystem richtet sich an Cybersecurity-Experten oder die es werden wollen. Zu Beginn wird relevant sein, viele Fragen stellen zu können. Und da hilft einfach, was am meisten verbreitet ist, hier gibt es volle Foren.

Wir leben nach wie vor in übervollen Zeiten: Windows braucht zum Glück niemand mehr. 🙂

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skriptkiddie-skit

Na na na:

le script kid

Wer von euch Skript-Kiddie-Zombies war das!?

Lernt lieber was Richtiges. JavaScript ist eh tot.

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workshop: space invaders

Haha, wie geil:

workshop: space invaders

Stanko Tadić ist Programmierer und hat im Rahmen der Creative Coding Amsterdam code challenge einen Generator für eigene Space Invaders gebaut.

Wie der funktioniert steht hier.

Abrufbar ist das Tool dort: https://muffinman.io/invaders/.

Auch witzig ist, die Herausforderung läuft noch und irgendwann in naher Zukunft soll man viele Kreationen oben auch sehen können. Also wer an einem Wochenende mal nichts zu tun hat: auf zur Space Domination! 🙂

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welcome back brotkasten!

Er ist zurück, wahlweise diesmal sogar in fancy colours:

Der Computer, mit dem ich mit 4 Jahren IT erlernte.

Ein ikonisches Gerät der 80er Jahre.

Eines der hässlichsten Stücke Hardware aller Zeiten.

Und dennoch: wie geil ist das denn bitte!?

Ich hätte mit so etwas niemals gerechnet. Und ich denke damit stehe ich nicht alleine. Was man allerdings auch nicht unterschätzen darf: es gibt eine riesige Modding-Szene, die selbst heute noch stolz und sehr beachtenswert für die Originalhardware programmiert. Und auch darüberhinaus dürften sich interessierte Abnehmer finden, wenn sie mindestens 250€ locker machen können.

Doch was wird dieses Mal anders sein?

Nun, unter der Haube arbeitet ein Xilinx Artix-7 von AMD. Er bringt 128MB Arbeitspeicher mit und arbeitet mit Field Programmable Gate Arrays (FPGA) mit niedriger Latenz; das sind „programmierbare Schaltstrukturen“. Der Cloud dabei: keine Software-Emulation nötig. Auch alte Hardware und Kassetten soll man nutzen können, man geht von 99% Kompatibilität aus. Einzige Voraussetzung: die jahrzehntealte Hardware muss natürlich auch heute noch funktionieren, was nicht einfach werden dürfte.

Was auch noch wichtig ist: die Firma gibt es eigentlich nicht mehr. Es handelt sich hierbei um das Projekt des YouTubers Christian Simpson, der sich kürzlich für einen niedrigen siebenstelligen Betrag die Rechte an der Marke gesichert hat. Seine Vision scheint bei den alten Hasen der C64-Programmierung gut angekommen zu sein, denn mittlerweile hat er sich die auch gleich mit ins Boot geholt. Man arbeitet also an einer gemeinsamen Umsetzung, gab aber auch zu bedenken, dass man aktuell keine Vorstellung hat, ob die Rechnung am Ende aufgeht. Den Mut und v.a. die Schnelligkeit hatten sie hier in jedem Fall, kann gerne so weitergehen. Ich bin gespannt.

Vorbestellungen und weitere Infos zu dem neuen alten Brotkasten kann man hier machen: https://commodore.net/.

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reachy mini desktop-roboter

Von den Machern Hugging Face stammt dieser Mini-Roboter für den Schreibtisch:

Er wird in zwei Ausführungen kommen: eine kabellose Variante für 449$ und eine günstigere „Lite-Version“ für 299$. Beide Modelle entwickelt, um „KI-Robotik für Entwickler, Studierende und Enthusiasten zugänglich zu machen“. Ein Raspberry Pi für die Machine-Learning-Szene, wie sich das aktuell anhört. Löblich.

Ist auch kein Kickstarter-Projekt oder sowas, kommt wirklich. Mehr zu den Merkmalen des Roboters und wie tief man in die Python-Programmierung dafür einsteigen muss steht hier.

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antimaterie-lkws

Was das CERN macht, erschließt sich Erika Mustermann nicht. Die Eierköpfe dort haben das WWW erfunden und das „Gottesteilchen“ gefunden; alles Dinge, womit sie nichts anfangen kann. Ihre neueste Folge Seifenoper oder auch was heute Abend an Essen auf dem Tisch kommt, ist da viel relevanter. Von daher wird die Meldung hier auch komplett bei ihr untergegangen sein:

das CERN will künftig Antimaterie auf LKWs über Europas Straßen transportieren.

Schlagzeilen wie eigentlich nicht mehr von dieser Welt. Erika hat hier also nicht ganz unrecht.

Nah, Spaß beiseite, das hier ist völlig loco.

Nicht nur, dass die Eierköpfe mittlerweile wissen, wie man Antimaterie „produziert“. Die Meldung ist generell schon ziemlicher Oberhammer. Als wird hier eine Art Onlineshop-Artikel hergestellt. Oder irgendwie sowas. Morgen kaufe ich das bei Tedi oder im 1-Euro-Shop. Absolut verrückt. Nee, die forschen gerade welche magnetischen und elektrischen Felder es braucht, um Teilchen für den Transport „in Position“ halten zu können. Und das findet man wohl gerade in einem Pilotprojekt in einem LKW dort. Auf dem Gelände irgendwo.

Kann man sich nicht ausdenken sowas.

Für was ist der Kram eigentlich gut? Sagt ein KI-Tool:

1. Medizinische Bildgebung (PET-Scans) – Bereits im Einsatz

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-Scanner verwenden Positronen (Antielektronen).

Ein radioaktiver Tracer emittiert Positronen, die im Körper mit Elektronen vernichtet werden. Dabei entstehen Gammastrahlen, die zur Erstellung von 3D-Bildern innerer Organe detektiert werden.

✅ Aktuelle Anwendung von Antimaterie in der Praxis.

2. Krebsbehandlung (experimentell)

Die Antiprotonentherapie wird als Form der fortschrittlichen Strahlentherapie erforscht.

Antiprotonen liefern Energie präziser an den Tumor und können so die Schädigung gesunden Gewebes reduzieren.

🚧 Aufgrund von Kosten und Infrastrukturbedarf befindet sich die Entwicklung noch in einem frühen experimentellen Stadium.

3. Energieerzeugung (theoretisch)

Bei der Materie-Antimaterie-Annihilation werden 100 % der Masse in Energie umgewandelt (im Vergleich zu ca. 0,7 % bei der Kernfusion).

Theoretisch könnte 1 Gramm Antimaterie etwa 90 Terajoule Energie (etwa 21 Kilotonnen TNT) erzeugen.

🚫 Derzeit nicht praktikabel: Die Produktion von 1 Gramm würde mit heutiger Technologie Billionen von Dollar kosten.

4. Antrieb (Theoretische, futuristische Raumfahrt)

Antimaterieantriebe könnten die Raumfahrt revolutionieren:

Als Konzepte werden Antimaterieraketen mit Strahlenkern und Feststoffkern vorgeschlagen.

Potenzial für nahezu Lichtgeschwindigkeiten, die interstellare Reisen ermöglichen.

🔭 NASA und ESA haben dies erforscht, aber die derzeitige Produktion ist minimal.

🚀 Aufgrund von Eindämmungsproblemen und Produktionsbeschränkungen ist die Realisierbarkeit noch weit entfernt.

5. Grundlagenforschung in der Physik

Antimaterie ermöglicht es Wissenschaftlern, Folgendes zu testen:

Symmetriegesetze (CPT-Symmetrie, CP-Verletzung)

Gravitationsverhalten von Antimaterie (wird am CERN mit Antiwasserstoff getestet)

🔬 Entscheidend für das Verständnis des Materie-Antimaterie-Ungleichgewichts im Universum.

6. Waffen (hypothetisch)

Antimateriebomben sind ein gängiges Science-Fiction-Thema.

Eine winzige Menge könnte gewaltige Explosionen auslösen.

🚫 Kein bekanntes Land hat Antimaterie als Waffe eingesetzt – viel zu instabil, teuer und schwierig zu lagern.

Also das Motiv ist #5, mit etwas Pech landen wir bei #6 (tja…) und im besten Fall kommen wir mit den LKWs dann irgendwo bei #2, #3 und/oder #4 raus. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Lasst uns eine Münze werfen! Ich nehme Zahl.

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interrupt: linux-hacking-gadget

Penetrationstests, Hardwareanalyse, experimentelles Arbeiten mit digitalen Systemen und aktuell noch ein unterstützbares Kickstarter-Projekt:

Interrupt: Linux-Hacking-Gadget

Gestatten, der Interrupt!

Im Kern steuert ein Raspberry Pi mit 1GHz-Prozessor und 512MB RAM die Hardware bei. Das Besondere hier ist sicherlich der Touchscreen im 3,5“-Format, sowie die eingebaute Tastatur und die dem alten GameBoy sehr ähnlichen Oldschool-Bedienelemente.

Wer will, bekommt ab Q4 dieses Gerät für 169 US-Dollar (ca. 150€) und kann dann eigene Tools installieren, Skripte anpassen oder (Achtung, Autismus-Gefahr… nee, Spaß) am Kernel direkt arbeiten. Da die Kampagne nämlich ihr finanzielles Ziel bereits erreicht hat, ist das kein Traumprojekt mehr, sondern wird konkret gebaut!

Was haltet ihr davon? Ab dafür in die Kommentare. 🙂

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clock.focus.hack

Genau mein Mann:

„I often get distracted.

I obviously don’t like it.

So I decided to turn my computer’s clock into a constant reminder to help me focus.“ – Marc Paepper

Aus meiner Sicht genau, wie Software entwickelt werden sollte: integriert. In das ganze Gedöns, was wir mit IT-Hardware sowieso schon haben. Nicht irgendein neuer Furz, den am Ende niemand braucht und weitere Ressourcen verbraucht. Yesss!

Geht nur mit Gnome but who cares. Bitte mehr davon!

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junk content

Bitte stör mich jetzt nicht, ich lese junk content/
das KI-Bild hier hat 15 Arme, geiler junk content/
warum scrollt hier diese Seite nicht, junk content/
der QR-Code zeigt die Preise nicht, junk content/
fünf Sekunden Video plus Idiotenpose, junk content/
gestern neues Smartphone für megageilen junk content/

Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/

Bitte stör mich jetzt nicht, produziere junk content/
warum sieht alles aus wie Scheiße, war wohl junk content/
heute wird alles nur noch ge-liked, war früher junk content/
selbst Politik ist heute Sinnbild für junk content/
jedes Abo 80€, ganz sicher kein junk content/
jedes Update 40€, weil war nie junk content/

Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/

100€ für ein Bluescreen, Code war junk content/
Aktie schießt trotzdem steil nach oben, alles junk content/
der CEO geht heute nicht mehr scheißen, er geht junk content/
früher hieß das alles Scam, heute nur noch junk content/
endlich fliegen wieder Raketen, geiler junk content/
sie erreichen nur leider nie ihr Ziel, junk content/

Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier malt nur mit ganz groben Pinseln/

Bitte stör mich jetzt nicht, es geht um junk content/
heute ist niemand mehr d’accord, sind alle junk content/
beim Dating wird nicht mehr commited, ist jetzt junk content/
gehen wir Malle oder Bali, Hauptsache junk content/
deine Freundin sagt, sie ist enttäuscht, junk content/
jetzt bist du wieder alleine, egal, gibt doch junk content/

Wieso soll ich mich noch anstrengen, wenn es draußen keiner mehr tut/
Technologie ist doch was Gutes, wenn es Milliardäre tun/
lasst uns Raketen stationieren auf einsamen Inseln/
mein Grafikprozessor hier… STFU verfickte GPU/

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digg.com: reboot

Wir schreiben die Nullerjahre und wir fangen gerade an dank einer revolutionären Technik von Aaron Swartz, RSS, uns unsere eigenen digitalen Zeitungen mit RSS-Feeds aufzubauen. Eine meiner frühesten Quellen hier war digg.com, eine Art News-Aggregator der Tech-Welt; man könnte die Website als eine Mischung aus dem heutigen reddit und dem verlorenengegangenen Linksammler del.icio.us beschreiben – inklusive Uservoting. Alles kurz und knackig. Eigentlich für Tech-Nerds immer interessant, immer up2date.

Die Seite verschwand irgendwann. Nicht ohne (Tech-)Skandale. Wurde verkauft, wieder hochgezogen, wieder plattgemacht. Selbst heute habe ich den Feed noch im RSS-Reader, bekomme aber lediglich einen 404er – nicht gefunden.

Nicht mehr lange!

Das Projekt kehrt zurück und das ist für mich persönlich jetzt schon eine der besten Tech-News des Jahres.

Aktuell bekommt man für 5$ Zugang zum Vorschaubereich https://reboot.digg.com/, man wird auf dem Laufenden gehalten zu den aktuellen Entwicklungen. Laut meinen vorliegenden Informationen gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum der Live-Version der Website. Natürlich wird KI zum Zug kommen (Moderation), natürlich wird alles eine Nummer kleiner (wohl kein Millionenpublikum mehr). Wenn allerdings die Dinge nicht ganz so beschissen laufen, hat die Seite Potenzial reddit ein wenig ernste Konkurrenz aus der Nische machen zu können.

Ich freue mich darauf! In einer Zeit in der nach und nach gefühlt jedes Indie-Projekt schließt, haben wir hier mit digg eines, das einfach mal aus der Versenkung zurückkehrt. Schöne Web-Zukunft, finde ich. Wenn es richtig und konsequent gemacht wird.

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internetselbstjustiz

Ganz egal, wer das gemacht hat, Gründe gab es genug.

Der passende Soundtrack dazu IMHO:

Die komplette Internetpest, was da seit 2003 abgeht. Endlich hat es ein Ende, war verdammt nochmal Zeit.

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Nvidia PhysX wird opensource

Good news für alle Modder und Indie-Game-Entwickler:

https://github.com/NVIDIA-Omniverse/PhysX/blob/main/physx/CHANGELOG.md.

„v5.6.0-107.0
With this release, we make the complete GPU source code available under the BSD-3 license. We no longer provide binaries for GPU acceleration and users have to build the GPU binaries from source; in order to do so, please note the additional build instructions in the platform readmes linked below.“

Das Feature ist bahnbrechend: ich habe letztens erst mit „Two Worlds II“ ein PS3-Rollenspiel des polnischen Entwicklers Reality Pump (R.I.P.!) gespielt und bin auf einer 16 Jahre alten Konsole mit offener Kinnlade von der Couch gefallen!

Für die, die jetzt das erste Mal davon hören: https://de.wikipedia.org/wiki/PhysX.

Eine Veröffentlichung aus der Not geboren: Nvidia hat keinen Bock mehr, die User sollen ihre Binärdateien selber bauen. Nehmen wir gerne mit, danke euch! :-p

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mecha comet

Ahhhh, what a bliss:

Mecha Comet - modular Linux handheld computer

Der Mecha Comet ist ein modularer Linux-Handheld-Computer: https://mecha.so/comet.

Modular.
Linux.
Handheld.

Fuck yeah!

Das ist genau die Art Hardware, die wir uns unter FOSS so vorstellen! Das Ding kann nur geil werden, hier geht’s zum Kickstarter-Projekt: https://mecha.so/comet/notify.

Es gab noch mehr von der diesjährigen CES, was hier exzellent reinpasst, stay tuned…

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