Archiv für die Kategorie „Games“

alles gute, masayasu ito

Dieser freundliche Herr hier ist Masayasu Ito:

Geht in Rente: Masayusa Ito

60 Jahre alt. Seit 1986 bei Sony. Leiter der Entwicklung der PlayStation 4. Leiter der Entwicklung der PlayStation 5. Vizepräsident von Sony Interactive Entertainment. Ein wahrer Über-King of Gadgets aus Japan!

Wir verlieren ihn. Ab dem 1. Oktober ist er weg, leider.

Denn Japan ist ein paradiesisches Land, wo die fleißigen Arbeiter ab 60 in Rente gehen dürfen. Und leider geht er nun in Rente. Ich werde ihn vermissen! Und Millionen PlayStation-Zocker wohl auch.

Spätestens bei der PlayStation 6 werden wir alle wissen, wie wertvoll er war. Und sollte entertainmenttechnisch die nächsten Jahre alles den Bach runter gehen von Sony, wir wissen, woran es lag. Ich wünsche es nicht, aber der Realität war schon immer scheißegal, was wir uns wünschen.

Sayonara, Ito-San! You will be missed. Take care and try to enjoy your pension.

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review: remember me

„Cyperpunk 2077“ funktioniert ja leider nicht, es sei denn man zockt es wohl an PCs. Leider gibt es dadurch einen Cyperpunk-Hochkaräter zum Spielen weniger, den ich empfehlen könnte. Und wir sind für dieses Genre nicht gerade mit Blockbustern überhäuft worden die letzten zwei Jahrzehnte.

Einen Titel, der mir bis heute positiv in Erinnerung geblieben ist, aber wohl dennoch meist unterhalb von jeglichen Radars schwebt, obwohl die Qualität riesig war, ist für mich immer noch „Remember Me“ aus 2013. Der Titel ist für mich heute immer noch absolut empfehlenswert! Daher reiche ich die Review vom Juli damals für unser Schwesterblog zockerseele.com heute einfach weiter an alle, die einen 3D-Ersatz auf Weltniveau für dieses Genre (Cyperpunk) suchen. Viel Spaß!

:: intro

Nach satten fünf Jahren Entwicklungszeit ist weltweit fast zur selben Zeit das Action-Adventure „Remember Me“ erschienen, das erste Spiel überhaupt des französischen Teams Dontnod.

Obwohl das Game selbst über einen Monat nach Release immer noch nur bei 66-73 Punkten rangiert (je nach System) gehört es für mich persönlich bereits zu den Klassikern (und auch Must-Haves) der 7. Konsolengeneration. Dazu gibt es allerlei Gründe, lest hier, welche genau.

:: story

Das Setting spielt im Jahr 2084 in Paris, das nun Neo-Paris genannt wird. Es ist ein reiner Cyberpunk-Traum, sehr detailliert gestaltet, mit massenhaft Elementen zum Staunen & Beobachten. In dieser Welt hat eine zweifelhafte Firma, Memorize, ein Gehirnimplantat entwickelt, das sich Sensen nennt und mit welchem sich 99% der Bevölkerung Gedanken im Netz teilen können. Das bringt natürlich Probleme mit sich, da es sich hierbei auch um dunkle und negative Gedanken handeln kann. Außerdem ist es zudem möglich sich unglückliche oder unerwünschte Erinnerungen entfernen zu lassen.

remember me schnappschuss

Durch diesen Chip im Gehirn ist es dem Konzern Memorize überlassen die Bevölkerung nahezu komplett zu kontrollieren und in der Folge hat man nach und nach einen dystopischen Überwachungsstaat installiert.

Eine weitere Nebenwirkung der Sensen-Technologie sind die Leaper: Degenerierte Mutanten, die einst einmal Menschen waren und die süchtig nach Erinnerungen wurden, dass ihr Sensen dadurch nur noch Absorption beherrscht und sie ihre erbärmlichen Leben in der Kanalisation von Neo-Paris fristen.

Ab hier kommt die Gegenbewegung ins Spiel, die sogenannten Erroristen, zu denen auch die weibliche Hauptfigur Nilin gehört: Deren Mission ist es Memorize zu bekämpfen. Bis zum Tod, wenn es denn sein muss.

Nilin startet in einem Hightech-Gefängnis, das sich Bastille nennt. Sie hat durch Memorize fast alle ihre Erinnerungen gestohlen bekommen. Als sie auf dem Weg ist sich auch noch die letzten Gedanken heraussaugen zu lassen, wird sie von dem mysteriösen Erroristen-Anführer Edge kontaktiert. Er hilft ihr zu entkommen und zeigt ihr auch, wie man Erinnerungen stehlen und remixen(!) kann. Dabei ist das Remixen, leider, weniger ein Thema als das Stehlen und wird im Spiel nur selten praktiziert. Sie entkommt zwar, wird aber schnell von einer Kopfgeldjägerin namens Olga Sedova gefasst. Hier gibt es den ersten Remix, der für ein Spiel zu kompliziert ist, aber durch Erfolg wird die schöne und gefährliche Olga schließlich eine Verbündete und transportiert Nilin mit ihrem krassen Neo-Helikopter zu ihrer ersten Mission.

Im Bezirk Saint-Michel hilft ihr ein Nachwuchs-Errorist namens Bad Request. Durch die Techniken, die er ihr beibringt und die man als Spieler dann anwenden kann, müssen nun die Erinnerungen von Paris Top-Architektin Kaori Sheridan erbeutet werden. Durch diese Codes kann Edge einen Damm öffnen, der Saint-Michel flutet. Das wird in den Medien noch als totale Katastrophe berichtet, führt aber dazu, dass so die Slums ausgetrocknet werden und Nilin durch diesen Weg zurück zur Bastille kann. Das Ziel: Sich ihre kompletten Erinnerungen zurückholen und es der sadistischen Aufseherin heimzahlen…

Neben dieser Geschichte, die man konsequent durchläuft, findet man in Neo-Paris auch viele Dokumente an meist übersehbaren Stellen, die die Hintergründe näher beleuchten. So erfährt man viel über einen großen europäischen Krieg, der zuvor gewütet haben muss, macht sich ein Bild zu den VIPs der Stadt oder bekommt Informationen zur präsentierten Technologie, wie etwa den Waffen.

:: gameplay

Wie es sich für ein modernes Spiel gehört sind hier mehrere Elemente vertreten. Die leider oft zu viel sind…

Zum einen erinnern viele Passagen ein wenig an „Mirror’s Edge“ oder auch „Tomb Raider“: Man muss viel klettern, springt über Stadtlücken oder schleicht um Minen herum.

das kombo lab
(hier zu sehen das „Kombo-Lab“ mit den Aktionen, „Pressen“ genannt)

Zum Kämpfen gibt es ein (wie ich finde) innovatives und (wie ich nicht finde) einfaches Kombo-System. Hier gibt es vier Haupttechniken („Pressen“): Heilen, Schaden, Verkettung und Regeneration.

Je weiter Nilin kommt, umso mehr dieser Techniken stehen ihr zur Verfügung. Folglich kann sie so im Kombo-Lab diese Techniken beliebig anordnen und Kombos bilden. Drückt man diese Zwei-Button-Kombos genauestens in dieser Reihenfolge während des Kampfes, kommen alle Elemente zum Tragen und man teilt enormen Schaden aus, während man sich gleichzeitig heilt und seine „Super-Kräfte“ wieder auflädt. Laut den Entwicklern sind durch dieses System 50.000(!) Kombinationen möglich.

Die „Super-Kräfte“ stehen einem im Gegensatz zu diesen Kombo-Techniken nur nach und nach zur Verfügung. Mit ihnen kann man temporär feindliche Roboter auf seine Feinde hetzen, eine Gruppe von Feinden blenden oder ähnliches. Es vergeht einige Zeit, bis Energie hierfür zur Verfügung steht. Durch einen Einbau von Regeneration durch das Kombo-Lab kann man diese Zeit enorm verkürzen.

nilin kaempft

Im Großen und Ganzen geht das alles sehr schnell, es wirkt am Anfang ein wenig überfrachtet und vielleicht zu simpel, man gewöhnt sich aber daran. Zudem wirkt es euphorisierend, wenn man die richtigen Kombos anwendet und selbst Horden von Gegnern niederstreckt, da sich alles wieder sehr schnell auflädt, übrigens auch die eigene Gesundheit. Sollte es um diese trotzdem mal extrem schlecht bestellt sein, nach Kämpfen gibt es diverse Aufladestationen in Neo-Paris, gekennzeichnet durch ein Kreuz-Symbol.

Und die wird man brauchen, denn oft lassen sich Kombos einfach nicht schnell genug anwenden und man landet viel zu oft im Nirvana.

Wie man auf dem Cover bereits erkennt bringt Nilin noch eine weitere Waffe mit: Den Spammer. Bestimmte Türen sind nur dadurch zu öffnen, bestimmte Gegner nur dadurch verwundbar. Dieses Gerät ist aufrüstbar, das wird aber innerhalb der Story fest an diversen Stellen geregelt.

„Remember Me“ wäre aber natürlich nicht „Remember Me“ ohne das Remixen von Erinnerungen. Dadurch macht man aus Feinden Verbündete (siehe Olga), koste diese Manipulation was sie wolle. Viel öfter werden Erinnerungen aber einfach geklaut. Man bekommt dann Zutritt zu wichtigen Bereichen, hackt Computer. Oder man nutzt Remembranes, die Erinnerungen in Echtzeit abspielen. Das nutzt vor allem Bad Request sehr oft und hilft Nilin sich vor Drohnen zu verstecken, die sie töten, sobald sie sie sehen oder Minen auszuweichen.

:: grafik

neo-paris 2084
(Ein typischer Straßenzug von Neo-Paris 2084)

Hier liegt die absolute Stärke des Spiels! Die Franzosen beweisen, dass sie den Nvidia-Reality-Synthesizer der PS3 in Kombination mit der Unreal Engine 3 perfekt verstanden haben.

Diese Cyberpunk-Welt wirkt so real, man muss einfach manchmal nur stehen bleiben und sich umschauen. Paris ist schon heute eine legendäre Stadt (Weltstadt eben) und Neo-Paris in „Remember Me“ ist das ebenfalls. Überall gibt es massenhaft Details: Die Technologie, Architektur, Kleidung, manche Gespräche auf den Straßen; man ist wirklich mittendrin. Das düstere Thema sorgt natürlich dafür, dass es nicht immer schön ist, was man sieht. Aber es ist immer strikt High-Tech und schwer zu toppen.

nilin beim klettern, im hintergrund die skyline
(Nilin beim Klettern, im Hintergrund die Skyline von Neo-Paris)

Es wirkt, als hätte man Teile von „Blade Runner“ aus 1997 in das Jetzt verfrachtet, als wäre „Cypher“ plötzlich kein schweres Text-Adventure mehr, als spiele man einen geistigen Verwandten von „Deus Ex: Human Revolution“, nur nicht in vollkommener Dunkelheit. Und alles eben nicht kopiert, sondern „Remember Me“ zeigt etwas komplett Eigenes. Eine Perle, die fast nie entsprechend gewürdigt wird.

Wer noch ein paar Euros übrig hat sollte sich unbedingt „The Art of Remember Me“ zulegen (hier der Link), das Ende Mai im legendären Dark Horse-Verlag erschienen ist. Für ca. 29€ bekommt man hier die geballte visuelle Macht auf 180 Seiten präsentiert, die dieses Spiel so auszeichnen.

:: sound

oliver beim einspielen mit dem orchester
(das Orchester beim Einspielen des Soundtracks, Quelle)

Im Kern hat Olivier Deriviere das Orchestrale arrangiert. Es wurde vor der Ingame-Benutzung jedoch elektronisch modifiziert. Laut Derivieres Meinung ist „Remember Me“ auch nicht nur einfach ein Spiel: Sondern eine komplett realisierte Welt aus den Köpfen von Dontnod und zwar aus dem Nichts. Als er das erste Mal von dem Studio kontaktiert wurde war er ziemlich verwirrt aufgrund der vielen Informationen. Und eben diese Verwirrung sollte der Sound reflektieren.

remember me scoring session
(Olivier Deriviere beobachtet das Mixen bei den Air Studios, Quelle)

Das musikalische Hauptthema ist sogar erst im Ganzen am Ende des Spiels zu hören. Und zwar aus dem Grund, dass es so Nilins Geschichte besser reflektiert, die ja auch erst ihre Erinnerung wiederfinden muss. Fetzen davon sind aber durch die gesamte Spielzeit zu hören.

Ein großer Kritikpunkt: Die Stimmen sind nicht synchron zu den Lippenbewegungen. Da das Game aber durchweg auf deutsch erscheint sehe ich mal über sowas hinweg.

:: fazit

Wie man sieht gehöre ich nicht zu den Leuten, die dieses Spiel schlecht reden wollen: Es gibt meiner Meinung nach (fast) nichts Schlechtes. Diese Cyberpunk-Dystopie ist von Anfang an glaubhaft und perfekt gestaltet. Das macht „Remember Me“ zu einem Pflichtkauf.

Aufgrund des Themas (das Buch 1984 von George Orwell wird oft rezipiert) bleibt es zudem beängstigend nah an unserer heutigen durch die Überwachungsprogramme PRISM (USA) und Tempora (UK) durchdrungenen Realität. Und im Prinzip wagen die Entwickler eine Ausschau auf soziale Netzwerke (Facebook, Tumblr, Twitter werden offiziell genannt) in der Zukunft. Diese Verankerung in der Echtwelt ist gewollt.

Die Wahl für Nilin als weibliche Protagonistin ist mutig, war aber sehr gut. Hier hat man sich schon früh gegen den Willen der Industrie entschieden, die mal wieder einen weißen männlichen Helden durch diese Welt streifen lassen wollten. Wie simpel und langweilig! „Remember Me“ hätte aber dadurch seine Raffinesse und am Ende wohl auch den Charakter verloren. Großes Lob!

Am Gameplay habe ich folgende Dinge zu bemängeln: Es ist strikt linear, verläuft fast gleich in den Kämpfen und man weiß immer, wo man hin muss. Auch sind die Goodies wie Upgrades selten schwer versteckt. Insgesamt sind das aber alles kleine Dinge, die nicht zwingend stören müssen; wie oft stand man bei anderen Spielen auf dem Schlauch und hatte keinen Plan, wie es weitergehen soll.

Der Knackpunkt hier soll jedoch nicht unerwähnt bleiben: Die Kämpfe dauern eindeutig zu lange. Das kann sich mal 10-15 Minuten hinziehen, v.a. wenn man erst nicht weiß, wie die Entwickler den Kampf gelöst haben wollen. Das ist leider eher schwach.

Die absolute Stärke liegt in der Grafik, oder genauer: Wie die Engine genutzt wird um uns dieses endkrasse Paris des Jahres 2084 zu präsentieren. Das war für mein Leben definitiv eine Bereicherung. Nochmals danke, Dontnod!

Und schließlich: Zeigt mir ein cooleres Spiel in diesem Jahr. „Remember Me“ ist einfach fett und hat Style. Eine reine Quelle der Inspiration. Ende der Durchsage.

grafik: 9 von 10
sound: 9 von 10
gameplay: 7 von 10

remember me cover

.:_zockerseele.com_award_:.

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retro: state of pc games 1994

Es sind die Jahre 1994/1995 und die CD-ROM-Technologie ist aktuell der heißeste Scheiß. Das damals grafisch aufwendigste PC-Spiel, „Myst“, erfordert einen 33MHz-PC mit mindestens vier Megabyte freiem Festplattenspeicher. Dem Spiel liegt das neueste Lineup der Spiele von einem der angesagtesten Entwicklerhäuser der damaligen Zeit bei, Electronic Arts (EOA). Der Inhalt dieser Broschüre liest sich in vier Sprachen (deutsch, englisch, spanisch, französisch) wie folgt:

CD ROM 1994 – 1995
Electronic Arts(R)
Contents
3 Introduction
4 Origin
9 Sims
10 Action Adventure
12 Bullfrog
14 EA Sports

Introduction (Seite 3)
Der Fortschritt in der CD-ROM-Technologie hat es Electronic Arts ermöglicht, neue bahnbrechende Software zu entwickeln. Wir haben in Hollywood die bekanntesten Schauspieler für Wing Commander III gefilmt und so ein wirklich interaktives Filmabenteuer geschaffen. Bullfrogs neuester Titel Magic Carpet entführt Sie in ein mystisches Persien, wo Zauberer in den Wolken über Burgen, Seen und atemberaubenden Landschaften magische Kämpfe ausfechten. Little Big Adventure wird Sie mit seinen fremden, phantastischen(sic) Landschaften verwirren, bewegen und entzücken. Und wenn Sie bei PGA 486 ganz genau hinschauen, können Sie sogar das Gras wachsen sehen. Und das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf unsere CD-ROM-Neuheiten.

Wing Commander(R) III – Heart of the Tiger(TM) (Seite 4)
Die neueste Folge aus der erfolgreichen Wing-Commander-Serie bringt mit Hollywood-Schauspielern und -Drehorten die optisch beeindruckendste und actionreichste interaktive Unterhaltung aller Zeiten!

Wings of Glory(TM) (Seite 6)
Fliegen und kämpfen Sie sich durch den Ersten Weltkrieg in Origins bislang beeindruckendstem Flugsimulator. Keine Raketen, kein Radar – nur einmit(sic) Leinwand bespanntes Holzflugzeug, ein Maschinengewehr und Ihr Können.

System Shock(TM) (Seite 7)
Schauen Sie sich durch die Augen der Hauptfigur an, wie dieses Spiel reale Physik, Rätsel und die Welt des Cyperspace zu einem intelligenten Actionspiel verbindet.

BioForge(TM) (Seite 8)
Ein echter interaktiver Spielfilm mit „künstlichen Schauspielern“. Sie selbst bestimmen den Fortgang der Handlung, während Sie Ihre Hauptfigur durch ein dramatisches, actionreiches Abenteuer führen.

Air Combat: US Navy Fighters(sic) (Seite 9)
Fliegen Sie Luftangriffe und erleben Sie Luftkämpfe mit den modernsten Jagdflugzeugen und Bombern in der aufregendsten Flugsimulation, die seit Jahren in den Markt eingeschlagen hat. Mit revolutionär neuen Grafiken und Ratschlägen von Experten wird „US Navy Fighters“ zum Anführer des Simulations-Marktes werden!

Little Big Adventure(TM) (Seite 10)
Von den Schöpfern von „Alone in the Dark“ kommt dieses 3D-Action-Adventure voller Spannung, Tiefe und Leben. Zwölf herausfordernde Kapitel führen Sie über zwei riesige Hemisphären. Verhandeln Sie mit phantastischen Wesen, lernen Sie ungewöhnlichem(sic) Fähigkeiten. Interaktives Kampfsystem, zahlreiche Rätsel, Fallen und Sicherheitssysteme, spezielle versteckte Gegenstände und Transportmittel. Wählen Sie bei Aktionen und Fortbewegung zwischen vier verschiedenen Verhaltensmustern: normal, sportlich, aggressiv oder verstohlen.

Noctropolis(TM) (Seite 11)
Werden Sie zum Superhelden in diesem interaktiven Spielfilm für Erwachsene. Betreten Sie die Comicwelt von Noctropolis. Ihr Auftrag ist einfach: Schützen Sie die Stadt vor dem Bösen, das sie zu zerstören trachtet.

Magic Carpet(TM) (Seite 12)
Der nächste Volltreffer von Bullfrog. Völlig neue 3D-Programmroutinen lassen Sie in die Luft gehen – im besten Sinne. Auf Ihrem fliegenden Teppich haben Sie nur Ihre beeindruckende Auswahl an Zaubersprüchen, um sich zu schützen. Einzigartige Flugeigenschaften, phantastische Kreaturen und realistische 3D-Landschaften vereinen sich zu Bullfrogs mystischem Abenteuer in Persien.

FIFA International Soccer(TM) (Seite 14)
Eines der erfolgreichsten Fußballspiele erscheint jetzt mit folgenden Neuheiten exklusiv auf der CD-ROM Special Edition: Editierfunktion für alle Spielernamen. Bildschirmfüllende Video-Introsequenz. Musik in CD-Qualität.

PGA Tour(R) Golf 486 (Seite 15)
Noch nie wurde Golf so präzise simuliert. Genießen Sie die Schönheit der Golfplätze von River Highlands, Summerlin und Sawgrass, während Sie die Löcher einzeln üben oder im Turnier gegen zehn amerikanische Profis aus der PGA antreten. Dank digitalisierter Kommentare, Full-Motion-Video und fernsehähnlicher Präsentation ist dies eine der besten Golfsimulation(sic), die Sie jemals spielen werden.

Electronic Arts * PO BOX 835 * Slough * Berks * SL3 8XU

Also was als Erstes auffällt sind die ziemlich perfekten und fast fehlerfreien Marketingtexte. Sowas findest du heute gar nicht mehr, weil die meisten Nutzer (a)sozialer Medien mittlerweile die Aufmerksamkeitsspanne von Fruchtfliegen besitzen. Und ein Bild oder eine Grafik gepostet über den Corpo-Account bei Filtersgram geht auch schneller und hat mehr Reichweite; ist besser für’s Business. Außerdem waren die meisten Grafiken der vorgestellten Spiele hier dermaßen shitty – da musste man sich was einfallen lassen. Dennoch: 8/10, alleine vom Textlevel her. Machte Bock auf mehr.

Die Broschüre kam auch noch auf gedrucktem Papier, als Beilage in einer riesigen, originalen Kartonbox beim Spiel „Myst“. „Myst“ war generell ein Paradebeispiel 1994, wie Bindung zu einem Videospielfan funktioniert: hattest du neben der Anleitung mit den üblichen Installationshinweisen hier (auch in mehreren Sprachen für Europa), noch einen Umschlag, den du gar nicht erst öffnen solltest dabei (was da wohl Geheimes drin ist!?). Und auch die beiden Entwickler selbst stellten sich in dem Heft vor, mit einem kleinen Gruppenbild und Hintergrundgeschichte zum eigenen Videospielhaus „Cyan“. Doch damit nicht genug, es gab sogar noch ein „Myst“-Tagebuch dazu: das solltest du selbst auffüllen, ganz spontan, zur Hilfe oder eben mit allem, was dir während des Spielens einfiel. So entstand, ganz nebenbei, noch ein ganz individuelles Heft mit deinen eigenen Anmerkungen und Notizen zum Spiel. Absolut faszinierend! Ressourcenverschwendung war 1994 auch noch überhaupt kein Problem. Findest du heute alles nicht mehr, alles generisch. So hatte die PS4 nicht mal mehr eine eigene Spielehülle, zu den meisten Games gab es zusätzlich keinerlei Handbuch dazu, auch keinen One-Pager. 10/10.

Lässt man sich durch den Kopf gehen, was EA Mitte der 90er hier im Angebot hatte und auch fähig war zu leisten, sowohl auf Innovationsebene, als auch an Masse, ist kaum vorstellbar, dass es mit dieser Firma einmal so bergab gehen würde. Mir ist noch die Acquisition von Bioware im Kopf, die in den Nullerjahren für 860 Millionen US-Dollar abgeschlossen wurde. Da war von dem Softwarehaus, wie wir es kannten, schon gar nichts mehr übrig. Da fiel ihnen außer Aufkaufen auch gar nichts mehr ein. Auch die Bioware-Mitarbeiter und der harte Kern aus Kanada, die die legendäre „Mass Effect“-Reihe entwickelt hatten, arbeiten ja heute alle nicht mehr bei EA/Bioware, sind alle weg. Und in den News ist man eigentlich nur noch mit Negativschlagzeilen, mir ist auch außer FIFA nichts mehr wirklich bekannt, was hier noch Zugkraft entwickelt hätte die letzten Jahre. Dennoch, es wäre unfair die heutige Zeit, also 28 lange Jahre später, hier als Masstab zu nehmen. In den 90ern war EA ganz klar ein Unternehmen, wo du arbeiten wolltest, zumal Videospiele nicht mehr aufzuhalten waren, also 9/10 hier.

Das Einzige, was man damals sicher wusste war, dass Hardware immer stärker werden würde. Folglich mussten die Spiele immer besser, immer größer werden. Dass man irgendwann mal einen Punkt erreicht haben würde, wo schon alles gemacht wurde, alles grafisch herausgekitzelt sein würde, was du auf Monitore knallen kannst, sich Videogamefirmen überhaupt nicht mehr um ihre Klientel kümmern würden – das war hier in keiner Weise erkennbar. Gesamtstatus der Videospielindustrie: 9/10.

Wieso hat sich das alles dermaßen zum Negativen verändert? Wieso retten uns aktuell nur noch kleine Indieprojekte, aber auf Dauer wird uns das mit der Industrie nicht helfen? Das zu analysieren würde hier den Rahmen sprengen, war auch gar nicht Sinn dieses Beitrags. Lasst uns das irgendwann in naher Zukunft mal genauer analysieren; die Antworten darauf sind leider hässlich, entmutigend, machen keine Lust mehr auf Videogames. Bis dahin hilft es vielleicht, sich ein bisschen darauf zu besinnen, dass es nicht so hätte kommen müssen. Happy Retro Gaming!

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eliza lamda

In der Diskussion um die derzeit in weltweiten Schlagzeilen kursierende Pseudo-KI LaMDA aus den Forschungslaboren Googles geht es um keine wirkliche Künstliche Intelligenz, weil es „wirkliche künstliche Intelligenz“ nicht gibt (siehe hierzu), zumindest aktuell. Und wahrscheinlich noch auf Jahrhunderte hinaus.

Die Software ist aber auf eine andere Art und Weise interessant, doch um die Anfänge zu verstehen muss man weit zurück gehen. Bis ins Jahr 1966 und zum alten (M)IT-Mastermind Joseph Weizenbaum nämlich.

Er nannte seinen Chatbot (auch wenn seine Software 1966 noch nicht so genannt wurde) ganz sexy und selbstbewusst ELIZA. Und ELIZA konnte bereits erste Menschen in die Irre locken, sie sei ein Bewusstsein, weil sie auf Fragen irgendwie vorgekaut reagieren konnte, was dem Bot in einer Datenbank bereitgelegt wurde. Nach dem selben Prinzip funktioniert LaMDA. Menschen waren schon immer sehr dumm und Computer extrem schwer zu verstehen. Tut mir leid.

Was wir aus LaMDA und dem flüchtenden konfusen Ex-Google-Mitarbeiter ableiten können für uns ist Folgendes:

1) ELIZA ist mittlerweile auf dem Stand eines siebenjährigen Menschen
2) es ist immer noch ein Bot und spuckt aus, was du ihm vorkaust
3) es besitzt keinerlei eigenes, gar künstliches Bewusstsein
4) es wird in Zukunft möglich sein Bots so zu programmieren, dass sie ein bestimmtes Alter vortäuschen können, da sie individuell mit entsprechenden Daten gefüttert werden können

Zu Punkt 4) noch eine persönliche Anmerkung, dass wir einen Schritt weiter zu wirklich funktionierenden Chatbots sind dank Google, die eventuell sogar mit Alter und Background programmierbar sein werden und eventuell sogar kostenlos bis wenig kosten werden.

Aber um eine „edle Version“ zu bekommen, die wie eine „wirkliche KI“ funktioniert und sogar VIP-Status(!) hat, wie bereits simuliert(!) in diversen „Deus Ex“-Videospielen gesehen (sie heißt dort, exakt in Anlehnung an Weizenbaums revolutionieren ersten Bot Eliza Cassan) werden wir entweder noch sehr lange warten müssen oder eben weiter zocken, denn mit Realität hat das leider nichts zu tun. Warum da jemand flüchten muss vor leuchtet mir aus IT-Sicht nicht ein. -.-


Oben: selbst als virtueller Charakter der Realität nach wie vor haushoch überlegen – VIP und News Anchor Eliza Cassan

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steam deck: ausprobiert

Valve geht mit seinem Steam Deck sicherlich keine gänzlich neuen Wege, hier der offizielle Trailer zum Launch:

Dennoch kann man es mutig nennen Pfade zu beschreiten, an denen bereits Konsolenhersteller gescheitert sind, wie z.B. das große Sony aus Japan.

Das Ding ist mittlerweile draußen, was kann es leisten? Leistung hat es (siehe unten).
Aber da sind andere Kinderkrankheiten, die einem das Spielen ordentlich vermiesen können. Die KollegInnen von heise.de haben es ausprobiert: Steam Deck ausprobiert: Mobiles Zocken (nur) für Tüftler, heise.de.

Im Grunde ist das Steam Deck-Konzept einfach: alles, was ihr unter einer regulären Linuxkiste (PC) mit Steam zocken könnt (und das ist bereits eine Menge, inklusive großer Blockbuster), könnt ihr hier auch zocken. Mit dem einzigen Unterschied: alles bequem im Handheldformat.

Das größte Problem ist wohl derzeit das Betriebssystem, das auf Arch Linux basiert, eigentlich eine „Rock Stable“-Distribution, up2date und unkaputtbar: sie ist einfach keine Vollversion, sondern wohl eher als Beta zu sehen.
Buttons reagierten nicht.
Der Bildschirm ist träge (lagging).
Menüeingaben werden ignoriert.
Und zu allem Überfluss wird eure PC-Auflösung übernommen, die ihr auf dem Gerät selbst gar nicht passend einstellen könnt.

„Made in USA“ halt!? Vielleicht. Aber das hätte eigentlich besser gehen müssen für 399$ (günstigste Version mit geringstem internen Speicher von nur 64GB). Das Ding kostet so viel wie die PS4 zum Start damals…

Das größte Problem, so die TesterInnen dort: das Zusammenspiel mit einem externen Display. Linuxnutzer wissen das war schon immer PITA (pain in the ass), das wird sich wohl nie ändern. Oft ist es entweder „es geht oder eben nicht“; hier geht es wohl nicht. Oder zumindest sehr schlecht. Und über FullHD schon gar nicht. Nichts Neues.

Dann gibt es noch etwas, daran stören sich Techies nie, aber die normalen NutzerInnen eben: zu viele, zu komplexe, zu irreführende Einstellungen. Es ist eben kein Apple-Device, so viel wird man sich selber herleiten können. Wer Leistung auf PC-Niveau in einem Handheld will, der muss mit Geduld und Knowledge bezahlen. Zur Not durch stundenlange Google-Suchen (die heise.de tatsächlich offiziell in dem Beitrag als Workaround(!) durch eine „wachsende Community“ bezeichnet bei einem im freien Verkauf erhältlichen Produkt).

Mich als alter CPU-Nerd (gibt es heute ja auch nicht mehr, sind ja alles APUs oder wollen welche sein), interessiert natürlich wieder mal die volle Leistung dieser Hardware und wo sie im Vergleich zu anderen Konsolen steht: also auf dem Papier, mit 1,6 TERAFlops, ist sie nur knapp unterhalb einer regulären PS4 anzusiedeln, die auf 1,84TFlops kommt. Leistungstechnisch ist da nix mehr zu machen die nächsten Jahre, das könnt ihr mir ruhig glauben. 😀

Fazit: egal, was Valve hier tut, es ist gut für Gaming und Linux. Much appreciated, smart move!

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cyberpunk 2077: ab jetzt als next-gen-download

Das europäische Spielestudio CD Projekt Red hat sein Versprechen eingelöst und ab heute die Next-Gen-Version zum (einst sehr fehlerbehafteten) Blockbuster-Videogame „Cyberpunk 2077“ veröffentlicht. Das Spiel ist nun auf der PS5 direkt über eine neue Kachel zum kostenlosen Download für Besitzer der alten Konsolenversion verfügbar, die man bei den Spieleinformationen findet. Die Größe beträgt ca. 56GB.

Cyberpunk 2077

Mit dem Next-Gen-Upgrade geht auch der Patch 1.5 online, der folgende Optimierungen umfassen soll:

* 60-FPS-Optimierung (PS5,XBX/S)
* Raytracing (PS5,XBX/S)
* Dualsense-Support (PS5)
* neues Perk-System: die Punkte für den gespielten Charakter müssen neu verteilt werden
* Optimierungen der KI, was man an den NPCs (non-playable characters) sehen soll
* verbessertes Handling der Fahrzeuge
* optimierte Karten: bessere visuelle Darstellung von Haupt- und Nebenquests, sowie neue Filteroptionen
* Fixer können neue Belohnungen bringen
* Preisanpassungen für Händler-Items (günstiger)
* UI-Verbesserungen, z.B. bei Tageszeiten
* Spiegel im Apartment ermöglicht die erneute Charakteranpassung
* neue Websites für V am Apartment-PC
* neue Apartments zur Miete
* Neuer Fotomodus für Johnny Silverhand

Hier gibt es noch die Screenshotgalerie der PS4-Version unseres Schwesterblogs: 778 Screenshots zu „Cyberpunk 2077“, via zockerseele.com.

Das hört sich ja alles sehr gut an. Nur: werdet ihr euch nach knapp 1,5 Jahren nun erneut in Night City stürzen nach dem buggy Desaster oder lasst ihr doch lieber die Finger davon? Ab dafür in die Comments!

[Update I, 20.02.22]
Also 14 Monate Patching ohne Ende haben offenbar nichts gebracht. Das Spiel scheint broken beyond repair. Hatte nach 18 Stunden Spielzeit 4 Komplett-Crashes, ging nichts mehr. Das sind genauso viele wie damals auf der PS4, also ca. alle 4 Stunden.
Es gab noch weitere Dinge, die mir negativ aufgefallen sind:
1) die PS5-Version sieht nicht besser aus als die der PS4. Klar, die Gesichter sind jetzt detaillierter. Aber ob ich ein Muttermal im Gesicht eines NPCs auf Zoomstufe sehen kann oder nicht, interessiert mich als Gamer nicht
2) die Stadt wirkt tot, je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt. Das fällt vor allem auf, wenn man mit dem Auto unterwegs ist
3) Ladezeiten habe ich weiterhin, hier sehe ich keine Besserung
4) Glitches. War man schon gewohnt, aber die Objekte zittern immer noch. Sei es, dass man einfach Jackies Motorrad in seiner Garage ansieht(!). Oder man einen NPC von Maelstrom in Gebäude geprügelt(!) hat
Für jemanden wie mich, der sich selbst als Cyberpunk bezeichnet, ein Schlag ins Gesicht. Ging wieder zurück in die Verpackung, ist mir keinen zweiten Run wert, leider.

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best and worst gadgets EVER

I turn 40 this year. Plus, I work as a professional in IT. Thus, I’ve seen tons and tons of gadgets already in my life. Most of them already forgotten and put to rest/trash/discarded. Some of them remembered, others not relevant anymore in my life.

As such, I proudly present to you now, my ULTIMATE LIST OF THE BEST AND WORST GADGETS EVER!

WORST GADGET EVER:
Mobile/Smartphone

BEST GADGET EVER:
PlayStation

That’s it folks. Thanks for reading!

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die soundeffekte aus street fighter II

Fabian Sanglard hat eine Textserie zu „Street Fighter II“ gemacht.

https://fabiensanglard.net/sf2_sound_system/opt_select.gif

Er widmet sich dort der Hardware zum Spiel, genauer, den diversen internen Hardwarekomponenten, die die Arcademaschinen zusammengehalten haben.

Man muss wissen die Arcademaschinen der späten 80er waren komplexe, dumme Geräte. Es gab nur wenige Innovatoren auf dem weltweiten Markt, einer ist Capcom, die Entwickler des oben erwähnten Kult-Brawlers. Der andere war SNK, sagt vielleicht dem einen oder der anderen was.

Ein Teil des Spiels, was es hinterher zum Kult werden ließ, war natürlich der Sound darin. Es geht doch nichts über ein lautes, mieses, mit einem blauen Feuerball herbeigezaubertes Ha-dou-ken!

Möglich machte das der CPS-1:

https://gizmeo.eu/wp-content/uploads/175355_17-01-2022-e1642438502314.png

Die Dokumentation hierzu soll sehr gut sein, sagt Florian. Zumindest wer Mame kennt und C++ lesen kann. Werden weltweit leider nur wenige Millionen sein.

Anyway, den Artikel zum Soundsystem aus Street Fighter II findet man hier: https://fabiensanglard.net/sf2_sound_system/index.html.

Lohnt sich schon allein wegen den vielen eingebundenen Soundbeispielen. 🙂

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2D-spiele selbst coden

Spiele selbst coden. Gibt es was Geileres?

Mittlerweile gibt es auch hier diverse ausführliche Onlinekurse, einer sei hier Interessentinnen und Interessenten ans Herz gelegt, Kapitel 1 auch direkt eingebunden:

Erstellt wurde er von Dr. Dave Churchill von der Memorial University. Alle 22 Kurse finden sich hier: https://youtube.com/watch?v=LpEdZbUdDe4&list=PL_xRyXins848jkwC9Coy7B4N5XTOnQZzz.

Ihr solltet anschließend fit sein in SFML, einer für Mobilgeräte optimierten Entwicklungsbibliothek, die Eingabe, Grafik, Sound und Netzwerk in sich vereint. Kurzum: Games wie für das NES oder SNES für eure Smartphones und Tablets sollten hiermit machbar sein! 🙂

Wer erstmal strikt für Konsolen und weniger für Handygames coden will, hier gibt es noch einen weiteren Startpunkt als Alternative.

Happy Coding… …und Gaming!

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analogue pocket: retrokonsole fuer 200 euro

Ich bin Retrozocker. Von daher geht mein Puls ein paar Beats schneller, wenn ich sowas sehe:

Analogue Pocket: Handheld-Konsole wird im Dezember geliefert

Das ist die Analogue Pocket und sie soll nächsten Monat auf den Markt kommen. In der Bucht gibt es bereits erste Exemplare zur Vorbestellung für vierstellige Beträge. Dabei ist Vorsicht geboten: zum einen muss die Konsole importiert werden aus den USA, das ist wegen Zoll und Verschiffung schon ein kleines Abenteuer für sich. Zum anderen ist der offizielle Listenpreis des Herstellers 200€…

Highlight des Geräts: der LiquidCrystal-Bildschirm ist laut Hersteller 3,5“ groß und hat eine Auflösung von 1600×1440 Pixel; dadurch ergibt sich eine Pixeldichte von 615(!) PPI.

Killerfeature für mich: sie spielt originale GameBoy-, GameBoy-Color– und GameBoy-Advance-Kassetten ab! Mit einem entsprechenden Adapter wohl auch Spiele für Sega Game Gear, Neo Geo Pocket Color und Atari Lynx!

Alleine die Geschichte mit Nintendo ist bei mir schon eine Anschaffung wert eigentlich: ich besitze lediglich 22 alte GameBoy-Spiele, doch der Gebrauchtwert summiert sich hier auf über 300€. Mein teuerstes Spiel ist „Batman – Return of the Joker“, da noch in der OVP und mit der Anleitung von damals, gefolgt von „Link’s Awakening“ als Kassette ohne OVP.

Ob die Konsole regulär in Europa in den Handel kommen wird weiß aktuell niemand. Preise in der Bucht empfehle ich vielleicht Anfang Januar mal wieder zu prüfen, wenn die ersten Exemplare regulär erhältlich sind und sich der Vorverkaufs-Hype (und das Weihnachtsgeschäft) gelegt haben.

Cooles Gadget in jedem Fall! Retrozocking to ze fullest!

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sony verschenkt hardware

Ich habe noch nie in meinem Leben von Sony etwas geschenkt gekriegt. Schon gar keine Hardware.

Dabei bin ich mehr als qualifiziert, natürellemont: meine erste PlayStation habe ich seit 1998…

Nun ja. Man soll niemals nie sagen, das hier gab es diese Woche umsonst:

PS5-VR-Kamera-Adapter

Es ist ein offizieller Adapter für die PS5 für die Kamera des VR-Headsets! Mit PlayStation-Logo drauf! 😀

Das Witzige hier ist: inoffizielle Billigadapter Made In China kosten bei bekannten Internetauktionshäusern 17€! Und der Versand bei dem Teil oben dauerte nur wenige Tage! Fällt also auch weg.

Ich schätze nicht, dass Sony das wohl noch sehr lange durchziehen wird. Denn zum einen nehmen sie sich die Möglichkeit hier Umsatz zu machen. Zum anderen ebenso den Cashflow von etwaiger zukünftiger Hardware.

Daher kann ich jedem PS-VR-Headset-Besitzer empfehlen sich selbst einen zu bestellen: ihr braucht nur die Seriennummer der CPU-Einheit des Headsets. Die gebt ihr hier ein und noch die Adresse, an die der Adapter gesendet werden soll: https://camera-adaptor.support.playstation.com/de-de.

Wann kriegt man von einer global agierenden japanischen Corporation schonmal was umsonst!? Eben.

P.S.: Nee, das Logo kann man leider nicht drehen, farbig ist es auch nicht, ich habe es versucht. 😉

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steam top50: 72 prozent linux-support

Steam-on-Linux
Oben: Beispiel für den Steam-Client auf Linux mit diversen Games, anno 2011

Noch ein kleiner Meilenstein für alle Pinguin-Zocker an den PCs und Laptops da draußen:

Mit dem nativen Steam-Client laufen seit diesem Monat satte 72% aller Top50-Steam-Games!

Tendenz steigend. 🙂

Eine Übersicht über die Games und den Status findet man hier: https://boilingsteam.com/steam-top-50-games-72-work-on-linux-in-sept-2021/.

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why it’s good to buy NVDA right now

Single shares of the graphics card company Nvidia are at a whopping 657€ at the moment. Read here why it’s still a very good purchase currently if you’re planning on a long-term ROI (return on investment) regarding 10-15 years in the future.

Tesla/NVIDIA GPU cluster
Above: a Tesla/NVIDIA GPU cluster

1) AI development: Nvidia is one of the forerunners on the development of AI, Artificial Intelligence. Not only is this an industry sector which will be transformative unlike any other for the current century (and maybe more ahead), they offer concrete hardware for development already. If you’re interested in learning it for yourself, look out for „TensorFlow“ keywords or „Tensor core hardware“ here. Equipment is available for a few hundred bucks already
2) the ARM deal: although it can be taken as a hostile takeover, the purchase of British CPU company ARM, which is currently still under investigation, will be a pusher for the company like no other before. Maybe Nvidia may be late in the game but what they lack is the CPUGPU symbiosis competitor AMD can already offer since the ATI deal back in the 2000s
3) cryptocurrency mining: obscure as this may sound, Nvidia graphics cards are among the best for cryptocurrency mining, especially popular ones like Ether. Oh, and they are a good for gaming too!
4) as long as this pandemic may last, people will play video games. And those gamers need those graphics cards, the sooner and the more popular (thus more expensive), the better

Then there are the incredible company vitals, financial aspects are the most important if you plan to invest your hard earned money into a company.

Get that: fiscal first-quarter revenue soared 84% year over year to $5.66 billion. Gaming revenue doubled to $2.76 billion. Data center revenue 79% up to $2.05 billion. Earnings per share 106% year over year to $3.03. All of the mentioned figures which was even better as prognosed by the experts in this field (lower revenue and non-GAAP earnings per share of $5.41 billion and $3.28, respectively). [via]

What the company wants to do now, as is the trend in the high-tech industry sector since the pandemic began (e.g. Apple and Tesla did this too), is to split its stock and double it in sum (from 2 billion to 4 billion), which was announced in May and approved by the share holders some weeks later. Date will be the 20th of July by a ratio 1:4; which basically means, if you hold a share in Nvidia by 19th of July, you will own 4 the day afterwards.

Companies do this for a couple of reasons, some of the most popular ones are „we are overvalued, we now help ourselves“ or „we want to enable the small investors to get a piece of us by lowering the entrance bar“. Both of it is certainly true, we shouldn’t forget though publicly listed companies want to earn more money which will certainly also happen in the case of Nvidia, albeit not in the first months or first year after split. But possibly in years and years to come afterwards. Plus, the last split Nvidia did was in 2006; as you might see easily you can become a part of history here as this will certainly not be the case for years, maybe decades, to come.

Thus fear not to get active if you can spare a few hundreds of Euros but do it quick: latest tomorrow or maybe even by July 19th which is Monday, as this is the final date the stock split goes ex-dividend. The latter translated means: sources which state that you need to hold an Nvidia share by June 21 2021 already are simply false. That is the only quirk here which was announced at Nvidia’s annual meeting of stockholders on June 3. A bit confusing, but hey: it was never easy to earn money in the real world anyway, right?

Hint: I’m not affiliated with the stock market or the company I wrote about in this article. I’m just an IT expert and want to share an important insider information about a graphics company I know since a little child. 🙂

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21st century stuff we use

Software.
Hardware.
Made in USA.
Nothing they create is Excellent.
Most of it is Good.
Sometimes even Very Good.
In any case, good is best.
Never try to be excellent. You will fail.
Never stop reaching for the stars.
Never stop being you.
Consume.
Adapt.
Create.
Feel good.
It sounds simple.
It’s incredibly difficult.
Just like life.
Just create. And never stop.
Never.
You’re good.

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virtuelle ruhe von cyberpunk-granden entdeckt

In „Cyberpunk 2077“ gibt es eine kleine Nebenmission, wo man die Urne von R.J. Griffin vom Friedhof zurückholen muss. Der Friedhof nennt sich Columbarium, man kommt mit Fahrzeugen hier nicht rein. Er liegt etwas außerhalb, ist ziemlich futuristisch und ähnelt einem kleinen Labyrinth.

Die labyrinthische Anordnung hat meine Spielfigur durch Zufall direkt ins Zentrum geführt, schaut mal, wer hier seine ewige virtuelle Ruhe gefunden hat:

Cyberpunk2077_SydMeadGrab_MissionRJGriffinsUrne

Das ist das Grab von Cyberpunk-Legende Syd Mead! Komplett mit Hologramm und dem Epitaph „Erschaffer von Welten“. Passender könnte man es in drei Worten nicht zusammenfassen, wie ich finde.

Selbst virtuelle Legenden sind hier verewigt, direkt daneben:

Cyberpunk2077_RoyBattyGrab_MissionRJGriffinsUrne

Roy Batty, Antagonist von Harrison Ford im Cyberpunk-Klassiker „Blade Runner“ aus 1982! Sein Epitaph: „All diese Momente werden in der Zeit verloren gehen, wie Tränen im Regen“. Wer den Film kennt, weiß genau, wann und wo diese Zeile fiel, auch das Hologramm hier, die weiße Taube, ist ein Hinweis darauf.

Die Welt von Night City ist dermaßen detailliert und groß, es gibt Unmengen solcher Easter Eggs, die die Entwickler hier zum Entdecken liegen gelassen haben – nicht nur auf diesem Friedhof. Diese zwei hier lagen mir am Herzen zu zeigen zum einen, weil es reiner Zufall war, dass ich das Zentrum des Columbariums mir angelesen hatte. Zum anderen, weil ich es bemerkenswert fand, dass den Entwicklern solche Protagonisten des Genres doch sehr am Herzen gelegen haben müssen. Nach einer Ca$hkuh, die um jeden Preis gemolken werden muss, sieht mir das hier nicht aus.

Noch mehr Screenshots gibt es in der Galerie unseres Schwesterblogs zockerseele.com, 100 Stunden Spielzeit bisher, satte 778 davon: https://zockerseele.com/photos/index.php?/category/60.

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