itty bitty: weblogs-zukunft?


~ Lesezeit: 1 Minute

Kommerzielle Gleichmacher wie Analbook und T(z)witter nahmen der weltweiten Blogging-Bewegung den seit 2003 aufkommenden Wind heftig aus den Segeln. Dabei ist die Technik selbst heute komplett ausgereift und kann jederfrau/jedermann innerhalb von Minuten zum eigenen Medium verwandeln.

Eine Revolution, die nicht mal im Entferntesten antizipiert werden konnte und zeigt, zu welchen Höhenflügen und Freiheiten die Ende der 80er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts vom CERN entwickelte und schnell der Allgemeinheit zur Verfügung gestellte Schöpfung WWW führen kann. Weblogs sind definitiv eine der besten und schönsten Erscheinungen im weltweiten Webstuhl.

Innovationen auf diesem Gebiet sind eher rar. Für eine junge Plattform zum Publizieren von lebenden Dokumenten ist das eher schlecht.

Doch mir begegnete heute eine vielversprechende Idee, die sich itty bitty nennt. Die Features dieser schlauen neuen Plattform fasst folgender Screenshot zusammen:

itty bitty: Zusammenfassung

Ihr seht schnell, was mir hier gefällt:

* rante nicht bloß, erschaffe neue Poesie!
* erstelle doch gleichzeitig eine App für deinen Shit!
* Zeichenbegrenzung!? Wer lässt sich solche Krankheiten einfallen, bitte!?
* verknüpf‘ das Ganze mit einem QR-Code, damit Cyborgs und Maschinenmenschen das Zeug ebenfalls lesen können!
* wenn du Hacker bist, mach‘ doch gleich in ASCII-Art!
* du brauchst keine Kohle für eigenen Serverplatz ausgeben
* wir speichern bei uns nix

HarHar! Hätte von mir stammen können! Tut es aber leider nicht. T_T

Legt doch gleich mal los, hier le lien:

https://itty.bitty.site/edit

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Hoffentlich ist das alles legit, ich habe es nicht geprüft/kann es nicht prüfen, aber YOLO.

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