ubahn-hacking

h4x0rZ aus den niederlanden haben die berühmte londoner ubahn geknackt. dabei benötigten sie nur einen laptop, mit dem sie die sogenannten „smartcards“ klonen und einen ganzen tag umsonst fahren konnten. der laptop simulierte dabei ein kartenschreib- und lesegerät. normalerweise werden die fahrgebühren mit diesen „smartcards“ abgerechnet. das problem jetzt, für die verwaltung: der mifare-chip der „smartcards“ wird ebenso bei allerlei möglichen abkömmlingen der sicherheitskarten benutzt, u.a. auch für büros der regierung, krankenhäuser und schulen. die verwendete kryptografie taugt also einen scheissdreck. die niederlande, wo der hacking-mechanismus ausgearbeitet wurde, sehen sich nun zur handlung gezwungen, da 120.000(!) karten überarbeitet werden müssen. das ist also kein „lächerliches“ londoner ubahn-problem. [via]

soll niemand so tun, als seien das neuigkeiten. überall, wo elektronik arbeitet, gibt es sicherheitslücken. kein system ist unknackbar. und trotzdem geht der trend immer mehr in richtung dieser pseudo-intelligenten karten, die ja alles einfacher, billiger und sicherer machen sollen (siehe elektronische gesundheitskarte). und das ist erst der anfang: identitätsklau steckt immer noch in seinen eigenen kinderschuhen. kaum auszudenken, was erst abgeht, wenn sich dieser trend fortsetzt. daumen hoch für die tube-hack-aktion! ein mittelfinger ins gesicht der system-befürworter.

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